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DachstuhlbrandEinfamilienhaus ist unbewohnbar - Auto fährt in Löschfahrzeug

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Komplizierte Löscharbeiten: Unter dem Einsatz einer Drehleiter löschte die Feuerwehr Bergisch Gladbach den brennenden Dachstuhl.

Bergisch Gladbach – Zunächst schlugen offenbar nur Funken aus dem Kamin eines Einfamilienhauses im Stadtteil Bärbroich, dann brannte auch der Dachstuhl. Glücklicherweise haben Nachbarn die Hausbewohner am Samstagabend gewarnt, so dass sie sich in Sicherheit bringen konnten, noch bevor die Feuerwehr gegen 21.20 Uhr mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle eintraf.

Lage des Hauses machte die Löscharbeiten komliziert

Mit Hilfe beider Bergisch Gladbacher Drehleitern und mehreren Feuerwehrtrupps im Innenangriff versuchten die insgesamt 48 Einsatzkräfte, die Ausbreitung des Feuers im Dachstuhl zu stoppen. „Aufgrund der ungünstigen Lage des Hauses zur Straße war die Brandbekämpfung von außen nur unter erheblichen Einschränkungen möglich“, berichtet Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders. Insbesondere eine in der abschüssigen Einfahrt eingesetzt Drehleiter habe erheblich dazu beigetragen, den Gebäudeschaden nur auf Teile des Daches zu begrenzen, so Schneiders.

Wegen der langwierigen Arbeiten wurden nach den sofort alarmierten Kräften der Feuerwachen in der Stadtmitte und Bensberg sowie des Löschzugs Bensberg auch noch die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Refrath zur Einsatzstelle nachalarmiert. Der ehrenamtliche Löschzug Paffrath/Hand und die Löschgruppe Schildgen besetzten unterdessen die verwaiste Feuerwache an der Paffrather Straße.

Frau verletzt sich leicht – ihr Auto rollt in ein Löschfahrzeug

Nicht nur das Feuer hielt die Einsatzkräfte in Atem, sondern auch noch ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin, die wegen der Löscharbeiten hatte stoppen müssen hatte laut Feuerwehrsprecher kurz ihr Auto verlassen, um nachzufragen, ob ein Durchkommen in der gesperrten Straße möglich sei. Dabei hatte sie laut Schneiders offenbar vergessen die Handbremse anzuziehen. Als sie das bemerkte, wollte sie ihr Fahrzeug aufhalten, was aber nicht gelang. Auf der leicht abschüssigen Straße rollte das Auto gegen ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr. Bei dem Versuch, das Auto aufzuhalten, verletzte sich die Frau zudem leicht und musste laut Feuerwehr mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

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Weil sie vergessen hatte die Handbremse zu ziehen, rollte das Auto einer Anliegerin in ein Löschfahrzeug.

Bis tief in die Nacht löschte die Feuerwehr noch Glutnester ab. Ein Dachdecker stehe bereit, um eine Sicherung des offenen Daches im Anschluss an die Arbeiten der Feuerwehr vorzunehmen, so Feuerwehrsprecher Schneiders gegen 2.30 Uhr in der Frühe.

Vorerst ist das Einfamilienhaus nicht bewohnbar

Laut Feuerwehr ist das Einfamilienhaus aufgrund der doch erheblichen Brandausbreitung und des Löschwasserschadens vorübergehend nicht bewohnbar. Schneiders: „Die Bewohner haben sich selbst um eine anderweitige Unterbringung gekümmert.“