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Verfügbares EinkommenIn Rhein-Berg verdienen die Menschen mehr als anderswo

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Aus einer Hand fallen Geldmünzen auf ein Stadtpanorama

Menschen in den Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreis standen im Jahr 2023 finanziell vergleichsweise gut da. 

Das Einkommen im Kreis ist 2023 auf über 32.500 Euro pro Kopf gestiegen. Odenthal bleibt Spitzenreiter.

Menschen in den Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreis standen im Jahr 2023 finanziell vergleichsweise gut da. Sie lagen mit ihrem durchschnittlichen verfügbaren Einkommen, das statistisch jeder Einwohnerin und jedem Einwohner für Konsum und Sparen zur Verfügung stand, über den Werten für NRW insgesamt.

Wie IT NRW als Statistisches Landesamt ermittelt hat, betrug das durchschnittlich verfügbare Einkommen landesweit pro Einwohnerin und Einwohner 27.754 Euro. Das entspricht einem Plus um 5,7 Prozent oder 1506 Euro im Vergleich zu 2022. Hierbei handelt es sich um nominale, also nicht preisbereinigte Werte.

Bergisch Gladbach und Kreis schafften ähnliches Plus

Im Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt fiel der Anstieg mit einem durchschnittlichen Plus von 6,0 Prozent oder 1870 Euro auf 32.592 Euro verfügbarem Einkommen je Einwohner und Einwohnerin noch etwas höher aus.

Auch die Zahlen für Bergisch Gladbach entsprachen fast genau der Entwicklung auf Kreisebene. So verbesserte sich das verfügbare Einkommen in der Kreisstadt um durchschnittlich 6,3 Prozent oder 1884 Euro auf jährlich 31.985 Euro.

In Rösrath gab es einen besonders satten Zuwachs

Unter den Kommunen in Rhein-Berg war einmal mehr Odenthal mit 38.311 Euro verfügbarem Jahreseinkommen in 2023 Spitzenreiter. Hier hatten die Menschen 5,5 Prozent oder 1986 Euro mehr für Konsum und Sparen zur Verfügung als im Jahr davor.

Auf den zweiten Platz mit 33.728 Euro konnte sich Rösrath vorschieben, wo sich die Einwohnerinnen und Einwohner im Vergleich zum Jahr zuvor über ein Plus von 6,4 Prozent oder 2015 Euro freuen konnten. Auch die Overatherinnen und Overather hatten mit 31.044 Euro deutlich mehr für Konsum und Sparen zur Verfügung. Sie erreichten einen Zuwachs von 6,0 Prozent oder 1748 Euro. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Kürten hatten mit durchschnittlich 32.960 Euro ebenfalls ein Plus auf dem Konto – im Vergleich zu 2022 betrug der Anstieg 5,7 Prozent oder 1761 Euro.

Zum verfügbaren Einkommen zählen Arbeitnehmerentgelte sowie Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen, die den privaten Haushalten nach Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung stehen, erläutert IT NRW die Daten.