RTLHürther David Leischik fliegt im DSDS-Halbfinale raus und wird zum „Sieger der Herzen“

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Das Bild zeigt den DSDS-Teilnehmer David Leischik auf der Bühne.

Der Kandidat David Leischik scheiterte bei der Liveshow von DSDS im Halbfinale.

Der Hürther David Leischik ist im Halbfinale von DSDS gescheitert. Er selbst war von seiner Leistung enttäuscht.

„Vier Leute müssen heute gehen“, kündigte Dieter Bohlen vor Beginn des Halbfinales von DSDS an. „DSDS kann euer Leben verändern“, wusste Juror Pietro Lombardi: „Gebt alles!“ Und sie haben alles gegeben. Trotz des somit erhöhten Drucks, der ohnehin auf den acht verbliebenen Kandidaten lastete.

Sem Eisinger überzeugte mit „Breathe easy“ von Blue. Eine saubere Leistung ohne Beanstandung, doch auch er musste zittern, denn nicht die Jury, sondern das Publikum wählte den Superstar. Nach der letzten Show mit dem Schlager „Eine Nacht“ wurde David Leischik bereits als der neue „König von Mallorca“ gesehen.

Im Auto hört er „Bochum“ von Grönemeyer

Seine Reaktion darauf: „Um Gottes willen, ich bin schockiert.“ Malle ist also so gar nicht sein Ding, dafür tanzte er ausgelassen im Video zu seinem Lieblingspartysong „Dragostea din tei“ und bekennt, dass er im Auto schon mal Grönemeyers „Bochum“ mitgröhlt. Dabei lebt der 27-Jährige doch in Hürth. Da wäre „Hürth, meine Perle“ die bessere Wahl gewesen.

Es ist ein Wettbewerb und ich nehme das sportlich.
David Leischik, DSDS-Teilnehmer aus Hürth

Die bessere Wahl hatte er auch für die zweite Liveshow. „When you say nothing at all“ – der Song von Ronan Keating schien dem smarten Sänger auf den Leib geschrieben. Doch zunächst hieß es Bühne frei für Peris Grigoriadis. „Ein Wunder, dass du es in die Top acht geschafft hast“, urteilte Bohlen. „Heute wird dein Weg hier zu Ende sein“.

David Leischik hält sich an Ratschläge: Brust raus, lächeln und Spaß haben

Aileen Sager hatte mit ihrem Helene-Fischer-Song bei Pietro Lombardi nicht gepunktet, das sah Jurorin Katje Krasavice ganz anders. David Leischik brachte zumindest schon mal den größten Fanclub mit ins Studio und hatte sich an die Ratschläge gehalten: Brust raus, lächeln, Spaß haben und raus mit Dir!

Genauso machte er es und schmachtete in lässiger Collegejacke eine Partnerin auf der Bühne an, während er gedanklich wohl bei Freundin Alicia war, die ihm im Publikum die Daumen drückte. „You say it best, when you say nothing at all.“ Nichts dazu sagen wollte er dann nicht, aber er war enttäuscht von seiner Leistung. „Ich bin nicht so zufrieden, ich kann das besser“, resümierte er kurz nach dem Auftritt, und der Poptitan gab ihm recht.

David Leischik aus Hürth: „Es ist nicht leicht, eine fremde Frau anzuhimmeln“

„In der entscheidenden Situation kamen nicht die richtigen Gefühle rüber.“ Vielleicht hätte man Alicia auf die Bühne stellen sollen, es ist nicht leicht, eine fremde Frau anzuhimmeln. Aber Bohlen wusste auch: „Du warst ein Finalkandidat und du bist es immer noch, aber es wird eng.“ Pietro ergänzte: „Seine Stimmfarbe bleibt einzigartig, entweder man hat es oder man hat es nicht. Und wenn ihr die Generalprobe gehört hättet – hier hätte es Standing Ovations gegeben.“

„Es ist ein Wettbewerb und ich nehme das sportlich. Ich bin meinen Fans und DSDS dankbar und habe trotzdem einen schönen Abend – egal wie das hier ausgeht“, versicherte Sympathieträger Leischik. „Egal, ob man gewinnt oder nicht – ihr werdet alle Superstars sein“, prophezeite Krasavice, nachdem der letzte Song interpretiert worden war. David hat es nicht ins Finale geschafft, dafür ist er für seine Fans und viele Stimmen im Internet der „Sieger der Herzen“. Um den Titel des deutschen Superstars singen im Finale Sem Eisinger, Kiyan Yousefbeik, Monika Gajek und Lorent Berisha.

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