Kerpen – Dank der Videoaufzeichnung aus der Dash-Cam eines Lastwagens, weiß die Polizei nun, wie es zu dem tödlichen Unfall eines Mercedesfahrers auf der A4 bei Kerpen kam. Wie die Polizei mitteilt, sieht man auf dem Video, wie am Rosenmontag ein dicker Baum nur wenige Sekunden vor dem Unfall auf die Fahrbahn kurz vor dem Autobahnkreuz Kerpen fällt und drei Fahrspuren blockiert. Der Mercedes rast nahezu ungebremst auf den Stamm zu, fährt dann mehrere hundert Meter über die gesamte Breite der Autobahn und prallt an der Leitplanke ab.
Die Limousine war anschließend mit hoher Geschwindigkeit aus dem Sichtfeld verschwunden, über die Leitplanke etwa 150 Meter weit in ein Rückhaltebecken katapultiert worden und erst knapp zwei Stunden später von einer Polizistin auf dem Weg zum Dienst bemerkt worden.
Wagen war in der Dunkelheit nicht erkennbar
In der Nacht hatten weder Spuren noch Zeugen auf den weiteren Wagen hingewiesen. Auch für die Beamten war das weitere Fahrzeug in der Dunkelheit nicht zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Beamten auch noch nichts von der Videoaufnahme.
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Nach Untersuchungen des Unfall-Wagens war der Baumstamm in Kopfhöhe des Fahrers in die Windschutzscheibe eingeschlagen. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Fahrer direkt tot war.
Ein Spediteur hatte bei der Sichtung der Videoaufnahmen zum Unfall seines Fahrers den roten Mercedes entdeckt und meldete sich bei der Polizei.
Die Kamera im Führerhaus des Lastwagens konnte zudem festhalten, wie weitere Autos und der Lkw selbst mit Teilen des Baumes zusammengestoßen sind. Bei den anderen Fahrzeugen blieb es bei Sachschäden. (red)

