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Weniger Spaziergänge in Rhein-ErftPolizei ermittelt gegen unangemeldete Aktionen

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Corona Demo Kerpen II

Corona-Demo in der Kerpener Innenstadt (Archivfoto).

Rhein-Erft-Kreis – Auch wenn es nicht den Freedom-Day anderer Länder gab – so sind aber doch am 3. April die meisten Corona-Maßnahmen der Bundesregierung gefallen. Das Tragen von Masken beispielsweise ist nur noch in Bussen und Bahnen sowie im Gesundheitssektor vorgeschrieben. Und auch das Ende der Quarantäne-Vorgaben ist in Sicht, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Montag ankündigte – sie sollen Anfang Mai fallen.

Dennoch gingen am Montagabend in den meisten Städten des Rhein-Erft-Kreises wieder Menschen auf die Straße, um mit „Montagsspaziergängen“ gegen die Coronamaßnahmen der Bundesregierung und den damit verbundenen Einschränkungen zu protestieren. Ein Polizeisprecher meldete am Dienstag, dass es in sieben Städten zu neun Versammlungen gekommen war.

Viele Spaziergänger blieben zu Hause

Das waren zwei weniger als in der Vorwoche, wobei die angezeigte Versammlung in Wesseling „Spaziergang für Frieden, Freiheit und Demokratie“ wetterbedingt abgesagt worden war, so die Polizei. Auch in Elsdorf blieben die „Montagsspaziergänger“ zu Hause – sie hatten ihre Versammlung in den Vorwochen gar nicht erst angemeldet.

Das hatten am Montag auch die Organisatoren der Veranstaltungen in Hürth, Frechen, Bedburg und Pulheim ebenfalls nicht getan. Gegen sie leitete die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ein – wie schon in den vergangenen Monaten zuvor.

Alle Versammlungen verliefen störungsfrei

Die fünf Versammlungen in Kerpen (2), Erftstadt (2) und Bergheim hingegen waren ordnungsgemäß angemeldet worden. Sie wurden ebenso von der Polizei begleitet wie die übrigen vier. Sie verliefen allesamt störungsfrei, teilte der Polizeisprecher mit. (jtü)