Der 1. FC Köln hat beim 1:2 in Freiburg einen verdienten Punktgewinn verpasst. Die FC-Profis in der Einzelkritik:
Einzelkritik 1. FC KölnElfmeterkiller Schwäbe, Maina ein Aktivposten

Max Rosenfelder und Linton Maina (r.) im Zweikampf.
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Marvin Schwäbe: Zwei Schüsse, zwei unhaltbare Gegentore lautete die Bilanz der Nummer eins nach 45 Minuten. Der Kapitän hielt sein Team mit dem gehaltenen Elfmeter von Matanovic (66.) und gegen Beste (79.) bis zum Schluss im Spiel. Note: 2
Alessio Castro-Montez: Meistens in der Defensive rechts hinten gegen Scherhant und den nachrückenden Treu gebunden. Stand meist stabil und fand Zeit, sich nach vorn einzuschalten. Dabei mit guten Ideen und gefährlichen Flanken, aus denen seine Mitspieler mehr hätten machen können. Verschuldete unabsichtlich den umstrittenen Handelfmeter (64.). Note: 3
Sebastian Sebulonsen: Fiel als rechter Innenverteidiger der Viererkette mit einem mutigen Solo in der Freiburger Hälfte (8.) und weiten Einwürfen auf. Kam vor dem 1:1 nicht mehr rechtzeitig in den Zweikampf gegen Scherhant. Ohne schwerwiegenden Fehler über 90 Minuten. Note: 3
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Rav van den Berg: Nach drei Spielen Pause zurück im Abwehrzentrum. Verließ vor dem 1:1 seine Position und verlor vor dem 1:2 das entscheidende Kopfballduell gegen Matanovic. Danach fehlerlos. Note: 4
Kristoffer Lund: Links hinten gegen Beste ziemlich gefordert. Erledigte die Aufgabe bis auf die Flanke vor dem 1:2 solide, setzte nach vorn im Gegensatz zu Castro-Montez aber zu wenig Akzente. Note: 4
Jan Thielmann: Das Eigengewächs hatte es mit dem offensivfreudigen SC-Rechtsverteidiger Philipp Treu zu tun und dabei viel Arbeit. In seinen Offensivaktionen zu oft mit der falschen Entscheidung. Note: 4,5
Tom Krauß: Als klassischer Abräumer unterwegs und das im besten Sinne. Großes Laufpensum, kämpferisches Vorbild und meistens zur Stelle, wenn es in der Kölner Defensive brannte. Kam vor dem 1:2 den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Note: 3,5
Jakub Kaminski: Großes Laufpensum auf der offensiveren Sechser-Position, aber ohne entscheidende Aktionen. Der Pole ist mit seiner Flexibilität ungeheuer wichtig für den FC, kann seine speziellen Stärken aber eben nicht auf jeder Position voll entfalten. Note: 4
Linton Maina: Wieder in der Startelf und als linker Achter ein Aktivposten. Hatte selbst zwei Chancen (2./37.) und bereitete das 1:0 vor. Rechtfertigte seine Aufstellung auch nach dem Wechsel. Verfehlte aus 17 Metern das Ziel nur knapp (76.). Note: 2,5
Marius Bülter: Ackerte an der Seite von Ache und sorgte in den ersten 20 Minuten über links für viel Gefahr. Hätte wahrscheinlich einen Elfmeter bekommen, wenn Rosenfelder nicht ins eigene Tor getroffen hätte. Auf dem Weg zum 2:2 von Kübler am Fünfer geblockt (48.). Note: 3
Ragnar Aache: Der Doppelpacker vom 2:1 gegen Mainz hatte gegen die Freiburger Innenverteidigung bis auf ein paar Kopfballduelle einen schweren Stand. Erfolgreicher in der Abwehr der gefährlichen SC-Standards. Verpasste den schnellen Ausgleich nach dem Wechsel, als er den Ball am Fünfer nicht richtig traf (46.). Note: 4
