Bonner Neuzugang würde einen Nicht-EU-Ausländer aus dem Kader verdrängen
Baskets sind FavoritDebüt für Jalen Finch?

Muss der Bonner Aufbauspieler Zach Cooks (links) ausgerechnet gegen seinen Ex-Club Jena aussetzen?
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Am Mittwoch trainierte Jalen Finch erstmals mit seinem neuen Teamkameraden, nun steht vielleicht seine Premiere im Dress der Telekom Baskets Bonn bevor. Am Samstag empfangen sie um 20 Uhr Science City Jena im Telekom Dome.
Der neue Aufbauspieler, der am Dienstag auf dem Hardtberg einen Vertrag bis zum Saisonende unterzeichnete, kam vom belgischen Erstligisten Brüssel Basketball und soll die Qualität des Bonner Kaders erhöhen. Gerade von der Dreierlinie erhoffen sich die Verantwortlichen Impulse des Neuzugangs, dessen Spielberechtigung rechtzeitig vor dem Sprungball eingetroffen ist.
Interessant wird sein, wie Trainer Marko Stankovic seinen neuen Guard einsetzen wird – wenn er es denn tut. Finch und Zach Cooks sind ähnliche Spielertypen. Da Cooks lange hinter den Erwartungen zurückblieb, scheint das ein Fingerzeig in seine Richtung zu sein, obwohl er zuletzt beim 88:86 bei den Rostock Seawolves mit elf Punkten und sieben Rebounds auftrumpfte. Sicher ist, dass ein Nicht-EU-Ausländer für Finch aussetzen müsste. Cooks und der Neuzugang sind ähnliche Spielertypen, es könnte sich zwischen den beiden entscheiden. Tylan Birts hingegen wirkte nicht immer zu 100 Prozent fit in den vergangenen Partien und wäre ein weitere Kandidat für Zivilkleidung.
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Mit Jena haben die Baskets im Hinspiel gute Erfahrungen gemacht. Beim 92:80-Erfolg lieferte Cooks seinen bislang besten Auftritt im Baskets-Dress ab, er steuerte gegen seinen Ex-Club 20 Punkte und vier Dreier bei. Unterm Strich dürfte der Point Guard also doppelt motiviert sein.
Nach dem Abgang von Thüringens Point Guard Eric Washington, der im Schnitt 16,2 Zähler und 4,9 Assists auflegte, ist sind US-Power Forward Joe Wieskamp (13,9), Keith Braxton (13,5) und Uchenna Iroegbu (10,0) für die Punkte zuständig.
Im Dezember behielten die Baskets die Oberhand, da sie – obwohl ihr Topscorer Alijah Comithier mit Adduktorenproblemen fehlte – nicht nur fünf Akteure mit zehn oder mehr Punkten zählten, sondern auch in der Defense und beim Rebound überzeugten. In den ersten 13 Minuten erzwang Bonn im letzten Spiel des Jahres 2025 gleich zehn Ballverluste. An dieser Stelle will Stankovic erneut ansetzen.
Während die Bonner Offensive auf 79,6 Punkte kommt, erlaubt Jena seinem Gegner durchschnittlich 88,2 Zähler. Die Verteidigung ist das große Manko der Gäste, die im Telekom Dome auf angriffslustige Baskets treffen werden. Mut machen sollte den Bonnern die Dreierquote des Gegners, die mit 30,7 Prozent ähnlich schwach ist wie ihre eigene von 26,4 Prozent. Nun soll Finch für frischen Wind vom Perimeter sorgen.
