Nach Tod der MutterKarl Lauterbach will Elternhaus im Rheinland verkaufen – Preis bekannt

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) während einer Pressekonferenz auf einer Bühne. Er trägt ein Sakko und einen lachsfarbenen Pollunder.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) besitzt noch sein Elternhaus in der Gemeinde Niederzier unweit von Köln. Das mehr als 150 Jahre alte Gebäude will er nun verkaufen.

Karl Lauterbach will sein Elternhaus in der Nähe von Köln verkaufen. Der SPD-Politiker verlangt dafür einen stolzen Preis.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sucht einen Käufer für sein Elternhaus im rheinländischen Niederzier. Der sogenannte kleine Jägerhof am Ortsrand der Ortsteils Oberzier im Kreis Düren steht derzeit zum Verkauf und wird unter anderem auf der Immobilienplattform „ohne-makler.net“ für Interessenten angeboten.

Nachdem die Mutter Karl Lauterbachs laut „Aachener Zeitung“ vor Kurzem gestorben ist, will der 61-Jährige nun offenbar auch das elterliche Grundstück veräußern. Der kleine Jägerhof liegt dabei auf einem Grundstück von mehr als 2700 Quadratmetern, die Gemeinde Niederzier ist überrascht vom ausgegebenen Preis.

Karl Lauterbach: Elternhaus soll für mehr als 800.000 Euro verkauft werden

520.000 Euro soll Lauterbachs Elternhaus im Ortsteil Oberzier laut einer Anzeige auf „Immoscout“ kosten. Teile des kleinen Jägerhofs stehen seit 1985 unter Denkmalschutz. Es verfügt über je vier Zimmer auf vier Etagen und liegt umgeben von hohen Bäumen recht abgeschieden am Ortsrand der 14.000-Einwohner-Gemeinde.

Außerdem gibt es die Option, weitere 1350 Quadratmeter für einen Preis von 332.000 Euro zu erwerben. Lauterbach soll für den Verkauf einen Makler beauftragt haben. Lauterbach ist in dem Haus aufgewachsen, lebt allerdings schon seit Längerem nicht mehr in Niederzier.

Karl Lauterbach: Elternhaus unter Denkmalschutz – Makler soll Jägerhof nach Tod der Mutter verkaufen

Der parteilose Bürgermeister der Gemeinde Frank Rombey sucht zwar händeringend nach Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete, der Preis des Elternhauses von Karl Lauterbach übersteigt aber offenbar die Möglichkeiten der Gemeinde. Die Preisvorstellungen von Makler und der Stadtverwaltung liegen demnach zu weit auseinander.

Rombey hofft daher gegenüber der „Aachener Zeitung“, dass sich ein anderer Käufer findet: „Ich würde mich freuen, wenn die Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria, der seit dem Jahr 2016 der Sophienhof gehört, Interesse am Jägerhof und dem großen Areal hätte.“ Der Sophienhof ist ein Seniorenzentrum, dessen Grundstück an das Haus der Lauterbachs angrenzt.

Karl Lauterbachs Mutter gestorben: SPD-Politiker will denkmalgeschützes Elternhaus verkaufen

Auf einen potenziellen Käufer wartet im Elternhaus von Karl Lauterbach allerdings viel Arbeit. Das 1850 erbaute Gebäude wurde in Teilen modernisiert, allerdings sind die Umbauarbeiten im kleinen Jägerhof teilweise auch schon ein wenig länger her. Fenster und Haustechnik wurden teilweise ausgetauscht.

Im Exposé der Immobilie heißt es: „Das Turmgebäude mit Treppenhausanbau befindet sich im Wesentlichen in einem baujahrstypischen Zustand.“ Vor allem Turm und Anbauten müssten also bei einem Kauf renoviert werden. Besonderes Ausstattungsmerkmal des Turms laut Anzeige: ein Teppichboden. (shh)

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