Neuer Fall in KölnMitarbeiter bei Ford mit Coronavirus infiziert

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Die Ford-Werke in Köln-Niehl

Köln – Ein Mitarbeiter der Ford-Werke hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Er habe das Unternehmen am Freitagmorgen über seine Erkrankung informiert, sagte Ford-Sprecher Ralph Caba. Der Mitarbeiter, der in der Fahrzeugentwicklung in Köln-Merkenich beschäftigt ist, sei aber bereits seit einer Woche in selbst gewählter häuslicher Quarantäne gewesen. Am Donnerstagabend sei die Erkrankung bestätigt worden. Ford stehe in Kontakt mit dem Gesundheitsamt der Stadt. Der Arbeitsplatz sei desinfiziert worden, Ford habe die Kontakte des Mitarbeiters identifiziert. Etwa 30 weitere Mitarbeiter seien in häusliche Quarantäne geschickt worden, so Caba.

Schutzmaßnahmen erhöht

Ford hatte bereits zuvor betont, alle Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) beziehungsweise der WHO umzusetzen und teilweise zum Schutz der Mitarbeiter darüber hinaus zu gehen. Mitarbeiter über Vorbeugemaßnamen informiert wie Händewaschen, Benutzen von Desinfektionsmitteln und Einwegtaschentüchern. Und vor der Tablett-Ausgabe in den Kantinen hat der Kölner Autobauer zusätzliche Spender mit Desinfektionsmitteln installiert.

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Dienstreisen in die vom RKI ausgewiesenen Risikogebiete sind bei Ford bis auf weiteres untersagt. Und wer privat oder geschäftlich in einem der Krisengebiete war, muss zwei Woche Zuhause in Quarantäne bleiben und falls möglich im Homeoffice arbeiten. Ford hatte seinen Mitarbeitern umfangreiche Möglichkeiten zur Arbeit im Homeoffice eingeräumt. Caba geht davon aus, dass auch die 30 Mitarbeiter, die jetzt in häuslicher Quarantäne sind, von zu Hause aus arbeiten. (raz)  

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