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FC-Ausbau Gegner sind gesprächsbereit, würden aber auch klagen

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Symbolbild

Köln – Die Gegner des Sportpark-Ausbaus des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln im Grüngürtel haben am Dienstag erneut ihre Bereitschaft erklärt, gegen das Vorhaben zu klagen. Allerdings signalisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) NRW und der Freundes- und Förderkreis Äußerer Grüngürtel zumindest Gesprächsbereitschaft. Helmut Röscheisen vom BUND sagte: „Wir sind ja nicht gegen alles.“

Er brachte erneut eine Fläche in Marsdorf ins Spiel, dieser Weg könnte schneller umzusetzen sein, als das aktuelle Szenario zu verfolgen , an deren Ende möglicherweise eine Klage stehe, die „das Vorhaben wegschieße“. Allerdings lehnt der FC die Pläne für Marsdorf ab. Roland Schüler vom Freundes- und Förderkreis geht davon aus, dass das Verfahren mutmaßlich bis 2022 dauern könnte.

BUND befürchtet massive Umweltschäden

Wie berichtet, will der Club für rund 20 Millionen Euro am Geißbockheim ein neues Leistungszentrum für Nachwuchsspieler sowie drei zusätzliche Trainingsplätze mit Kunstrasen bauen. Von den Ausbauplänen betroffen ist das Landschaftsschutzgebiet namens Gleueler Wiesen. Der Verein will auch vier öffentlich zugängliche Kleinspielfelder errichten. Der Stadtrat soll vermutlich nach der Sommerpause entscheiden.

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Die Initiativen begründen ihre Ablehnung damit, dass das Vorhaben den rechtlich bindenden Vorgaben des Regionalplans Köln widerspricht. Der Regionalplan sehe die Nutzung des Gebiets im Sinne von Erholung, Grundwasser- und Landschaftsschutz vor. Das sei mit den Plänen des FC nicht vereinbar. Der BUND befürchtet durch die Versiegelung der 40 000 Quadratmeter Fläche massive negative Auswirkungen auf die Umwelt – zum Beispiel würde die Frischluftschneise unterbrochen zum Nachteil der angrenzenden Stadtteile. Zahlreiche Tiere verlören ihren Lebensraum, die Bevölkerung könne das Gebiet nicht mehr frei passieren. (msc)