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Trotz Grünordnungsplan Große Konflikte bei Ausbau des Geißbockheims

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Köln – Von 56 möglichen Naturschutz-Konflikten durch die Ausdehnung des Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln im Grüngürtel bleiben neun große Konflikte auch dann bestehen, wenn die Maßnahmen des neuen Grünordnungsplans berücksichtigt werden – und zwar entweder im Bebauungsplan oder bei der Baugenehmigung. Zu den neun Konflikten zählen unter anderem Tiere, Pflanzen und der Boden.

Übersetzt heißt das: Die Ausgleichsmaßnahmen für den geplanten Eingriff in die Natur lösen diese Probleme nicht, es bleibt letztlich eine Abwägung. Viele andere Probleme können aber laut Verwaltung gelöst oder zumindest reduziert werden.

Widerstand von Naturschützern

Der sogenannte Grünordnungsplan ist einer von vielen Schritten beim Aufstellen eines neuen Bebauungsplans. Der Plan ist nötig, weil der FC für rund 20 Millionen Euro am Geißbockheim ein neues Leistungszentrum für Nachwuchsspieler sowie drei zusätzliche Trainingsplätze mit Kunstrasen bauen will. Der Zweitligist hat auch angeboten, vier öffentlich zugängliche Kleinspielfelder zu errichten. Von den Ausbauplänen betroffen ist auch das Landschaftsschutzgebiet namens Gleueler Wiesen.

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Gegen die Pläne gibt es massive Widerstände von Naturschützern, sie haben eine Klage angekündigt, falls der Stadtrat den Bebauungsplan zustimmt, vermutlich nach der Sommerpause. Laut des Grünordnungsplans können die Eingriffe durch die geplanten Maßnahmen zu 92 Prozent ausgeglichen werden.

Die Verwaltung schlägt insgesamt 46 Maßnahmen vor, um die Konflikte zwischen Ausbau und Erweiterung auszuräumen, eine davon ist, auf die vier Kleinspielfelder zu verzichten, die der FC bauen will. So werde „der Eingriff in das Landschaftsbild nennenswert reduziert“. (mhe)