Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe. Das Kampfmittel soll am Mittwoch (23. September) entschärft werden.
Tunnel und TÜV betroffenWeltkriegsbombe in Köln-Kalk gefunden – Entschärfung am Mittwoch

„Bombenräumung“ steht auf einem Straßenschild. (Archivbild)
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Bei Sondierungsarbeiten ist am Dienstagnachmittag (22. September) auf dem Güterbahnhofsgelände der Deutschen Bahn in Kalk ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das teilte die Stadt Köln mit. Es handelt sich demnach um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder. Das Kampfmittel soll am Mittwoch (23. September) entschärft werden.
Der Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst auf einen Radius von 300 Meter festgelegt. Rund 700 Personen, aber auch Gewerbebetriebe und Dienstleister, werden demnach von der Evakuierung betroffen sein – insbesondere Teile der Germania-Siedlung in Höhenberg. Das Ordnungsamt beginnt nach Angaben der Stadt um 9 Uhr mit der Evakuierung und bittet alle Betroffenen, dann ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen.
Weltkriegsbombe: Tunnel Kalk wird gesperrt – auch TÜV betroffen
Die Maßnahmen wirken sich auch auf die Stadtautobahn (B 55a) mit dem Tunnel Kalk aus. Er wird im Laufe des Vormittags gesperrt, teilte die Stadt mit. Der Tunnel führt den Verkehr zwischen der Zoobrücke und dem Autobahnkreuz Köln-Ost unter den Gleisanlagen des Güterbahnhofs Köln-Kalk-Nord hindurch.
Der TÜV ist ebenfalls betroffen. Untersuchungen können dort erst wieder nach der Entschärfung des Blindgängers erfolgen, teilte die Stadt mit. Über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung werde das Ordnungsamt entscheiden, hieß es weiter.
Anlaufstelle an der Kalker Hauptstraße
Um welche Uhrzeit der Blindgänger entschärft werden kann, steht bislang nicht fest. Je schneller der Gefahrenbereich geräumt ist, desto schneller könne entschärft werden, teilte die Stadt mit.
Eine Anlaufstelle wird im Bürgeramt Kalk an der Kalker Hauptstraße 247 eingerichtet und soll ab 9 Uhr zur Verfügung stehen. Die Stadt weist darauf hin, dass Hunde dort nicht erlaubt sind. Über die drohenden Straßensperren und Verkehrsbehinderungen informiert die Stadt auch auf ihrer Internetseite. (das)