Köln – Zehntausende Menschen haben am Rosenmontag in Köln für Frieden und Demokratie demonstriert. „Es ist beeindruckend, wie viele Menschen in Köln auf der Straße sind“, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben des Festkomitees Kölner Karneval waren es mindestens 150.000 Teilnehmer mit am Mittag noch stark steigender Tendenz.

Vor dem Start des Marsches ließ das Festkomitee Kölner Karneval weiße Friedenstauben aufsteigen.
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Die Kölner Karnevalisten hatten sich am Tag des Kriegsbeginns entschieden, eine Friedensdemo zu veranstalten. Der normale Rosenmontagszug durch die Stadt war zuvor schon wegen Corona abgesagt worden.

Der Auftakt des Friedensfests fand am Chlodwigplatz statt.
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Kostümierte und Nichtkostümierte marschierten gemeinsam durch die Straßen. Viele trugen Transparente mit Aufschriften wie „Putin Go Home“ und „Dear Russian people, be Russians not Putinians“ („Liebes russisches Volk, seid Russen, keine Putinianer“).

Die blau-gelben Ukraine-Funken
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Dazu wurden Lieder gespielt wie „Alle Menschen werden Brüder“ und „Mir sin alle nur Mensche“ (Wir sind alle nur Menschen) von Brings.
Hier zeigen wir die Impressionen des Zuges durch Köln:

OB Henriette Reker spricht bei der Auftaktveranstaltung am Chlodwigplatz. Sie solidarisierte sich sowohl mit der Ukraine als auch mit den Antikriegs-Demonstranten in Russland.
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Diese Luftaufnahme zeigt den Chlodwigplatz, gefüllt mit zehntausenden Demonstranten.
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Wie viele Teilnehmer wirklich dabei waren, ist nur schwer zu beziffern.
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Der Zug setzt sich vom Chlodwigplatz sehr langsam in Bewegung. Zu voll sind die Straßen.
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BAP-Sänger Wolfgang Niedecken spricht bei der Auftaktveranstaltung am Chlodwigplatz.
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Auf 150.000 Teilnehmer wird die Menschenmenge geschätzt, die sich am Montag durch Köln wälzte.
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An vielen Stellen wurde Gratis-Wasser ausgegeben.
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Die aufgespießte Friedenstaube zog an der Spitze des Zuges mit.
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OB Henriette Reker marschiert mit.
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Auch die kleinsten Kölner machten mit.
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Auch Hendrik Wüst war in Köln mit dabei.
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Von überall strömen die Menschen zum Zug.
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Teilnehmer schwenken die ukrainische Flagge.
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Die dominierenden Farben des Tages sind eindeutig gelb und blau.
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Auch dem belarussischen Diktator ist ein eigener Wagen gewidmet.
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Eines der beliebtesten Sprüche des Tages: "make fastelovend, not war"
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Karnevalspräsident Christoph Kuckelkorn bei der Demo am Rosenmontag
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Der Putinwagen war am Neumarkt ausgestellt.
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Friedensschilder en masse wurden im Zug gezeigt.
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Viele Kölner haben in den Seitenstraßen gewartet und fädeln sich nach und nach auch in den Zug ein.
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Dieser Persiflagewagen zeigt die Biontech-Gründer als Supermänner
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Ein Friedensengel auf der Domplatte
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Die blauben Funken sind "Verrückt nach Frieden"
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Die Kölner zeigen Solidarität mit der Ukraine und beziehen Stellung gegen den Krieg.
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Schnell hatten sich mehrere zehntausend Kölner versammelt. Am Nachmittag war bereits von 150.000 Teilnehmern die Rede.
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