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Erste BilanzPolizei mit Verlauf von Rosenmontag bisher zufrieden – Beamtin begeistert mit Tanzeinlage

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Rund 2000 Einsatzkräfte der Polizei waren Rosenmontag in Köln im Einsatz.

Rund 2000 Einsatzkräfte der Polizei waren Rosenmontag in Köln im Einsatz. 

Auch die Feuerwehr lobte das Verhalten der Feierenden und sprach von einem insgesamt ruhigen Einsatz.

Die Polizei ist mit dem Verlauf des Zochs und des Rosenmontags insgesamt sehr zufrieden. „Die allermeisten Jecken sind nach Köln gekommen, um den Zug zu genießen und friedlich zu feiern“, betonte ein Polizeisprecher. Auch die Feuerwehr lobte das Verhalten der Feierenden und sprach von einem insgesamt ruhigen Einsatz. Erwartungsgemäß steigen die Alarmierungen für Polizei und Feuerwehr in den Abendstunden und in der Nacht – so war es auch an Weiberfastnacht zu beobachten.

Das Ordnungsamt erwischte bis 13.30 Uhr 250 Jugendliche, die unerlaubt Alkohol bei sich hatten und diesen dann abgeben mussten, hieß es in einer Zwischenbilanz der Stadt. 159 Jugendliche mussten sich von Tabak oder E-Zigaretten trennen. Zehn Wildpinkler wurden vom Ordnungsamt erwischt und müssen mit einem Bußgeld bis zu 200 Euro rechnen. Insgesamt sind laut Stadt rund 1000 Toiletten in den Partyvierteln aufgestellt worden.

Auch Alkoholverkauf an Jugendliche war an Rosenmontag wieder ein Thema. Bis 15 Uhr wurden 23 Betriebe kontrolliert, dabei wurden neun Verstöße festgestellt. Einem Betrieb wurde die Schließung für den Wiederholungsfall angedroht. An den vergangenen Karnevalstagen war es bereits zu gravierenden Verstößen gekommen. Bis 15 Uhr kam es im Stadtgebiet zu 187 Rettungsdiensteinsätzen, 28 Mal musste die Feuerwehr ausrücken. Das seien weniger Einsätze als an einem normalen Werktag, teilte die Stadt weiter mit.

Tanzeinlagen von Kölner Polizisten bei Großeinsätzen sind mittlerweile Tradition. In den vergangenen Jahren wurden Tanzeinlagen beim Christopher-Street-Day zu Internet-Hits und auch dieses Jahr wurde getanzt. In der Altstadt tanzte eine Beamtin zum Karnevalshit „Oben unten“ von den Räubern.

Der Zoll nahm sich an den Karnevalstagen den Sicherheitsdienst vor. 60 Beschäftigte von Sicherheitsfirmen an der Zülpicher Straße wurden von den Kontrolleuren befragt. Bei jedem Zweiten gibt es laut Zoll Anhaltspunkte dafür, dass er vom Arbeitgeber nicht rechtzeitig zur Sozialversicherung gemeldet wurde – also möglicherweise schwarz beschäftigt war.