Tim Bendzko präsentiert sein sechstes Album „Alles, nur nicht zurück“ und thematisiert persönliche Veränderungen, Beziehungen und Selbstfindung.
Tim Bendzkos WeltpremiereNeues Album „Alles, nur nicht zurück“ im Kölner Gloria vorgestellt

Tim Bendzko im Gloria
Copyright: Thomas Brill
„Den Kopf auf den Kopf gestellt“, lässig steht Tim Bendzko im schwarzen Hemd im Gloria auf der Bühne und feiert die Weltpremiere seines sechsten Studioalbums „Alles, nur nicht zurück“. Weitergehen, aber auch etwas Aufbrechen, das Ringen um Beziehungen, das Ringen um sich selbst, Zweifel und Mut sind große Themen, die er aufmachen möchte.
Tim Bendzko erzählt mit seiner unverwechselbaren Stimme keine konkrete Story, sondern findet Worte für Gefühle, für die oft Worte fehlen, Bilder als Ausdruck, wo sonst Sprachlosigkeit hemmt.
Schwierige Entstehungszeit
Aufgeregt ist er bei diesem Release-Konzert, eine Geburtstagsfeier für ein Album, das kein Selbstläufer war. Viele der Songs, die er konsequent gemeinsam mit Konrad Hinsken und Sascha Hünermund alle hintereinander spielt, waren bereits 2024 fertiggestellt. Geboren aus einer Phase der großen persönlichen Veränderung, sind sie als „zu wenig Mainstream“ oft abgelehnt worden. Er ist stolz auf die Hürden, die er für dieses Album, sein persönlichstes bisher, genommen hat und mit einem Team hier zu stehen, das „ihn so nimmt, wie er ist“.
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Es ist ein Hin und Her der Gefühle und der Assoziationen, Fragmente, die zu einem Kaleidoskop verschmelzen, dessen Facetten brechen und wieder neu entstehen.
Hits zum Schluss
Gemischt mit elektronischen Klanglandschaften, treibenden Rhythmen und stimmungsvollen Harmonien schürft er tiefer als vorher, ohne dabei wirklich den Mainstream zu verlassen. Humorvoll lässt er hinter die Kulissen blicken, und durch seine Anekdoten werden die Songs dreidimensionaler, als sie auf dem Papier vermuten lassen, wahren weiterhin aber die Privatsphäre des Künstlers und der beteiligten Personen. Bei Instagram hatte er die Trennung von seiner Ehefrau Ende 2025 bekannt gegeben.
„Es lohnt sich, um Verbindungen zu kämpfen, in einer Welt, in der wir uns gegenseitig wegstoßen, wenn es schwierig wird“, ist seine Botschaft und „das Ankommen nur eine Zwischenstation“ – Philosophie zum Mitfühlen. So fängt das Album „sehr alleine an und hört sehr zusammen auf“.
Natürlich muss er noch kurz die Welt retten, und weitere Hits aus 15 Jahren Bühnenkarriere dürfen auch nicht fehlen in der begeisterten, fast intimen Gesellschaft des Publikums, die das neue Album feiert.
