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Lkw-UnfallFahrer verliert Kontrolle über Sattelzug und rutscht quer über B 51

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Der Lkw-Fahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Führerhaus befreit werden.

Schmidtheim/Gemünd – Nachdem am Sonntag bei einem Unfall auf der B51 drei Menschen schwer verletzt wurden, mussten die Einsatzkräfte am Montag wieder dorthin ausrücken. Bei einem Alleinunfall in Höhe Schmidtheim wurde ein Lkw-Fahrer verletzt.

Er war in seinem Sattelzug, der Autoteile geladen hatte, gegen 16.35 Uhr von Dahlem kommend in Richtung Autobahn unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der Mann aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte ein Verkehrsschild. Der Polizei zufolge versuchte der Fahrer gegenzulenken und verlor dabei die Kontrolle über den Sattelzug. Dieser kippte auf die Seite und rutschte etwa 100 Meter quer über die Fahrbahn.

400 Liter Diesel abgepumpt

Der Lkw-Fahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Führerhaus befreit werden. Dazu trennten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Roland Braun die Frontscheibe der Zugmaschine heraus. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute zur Einsatzstelle geeilt. Später pumpten die Feuerwehrleute rund 400 Liter Diesel aus dem Tank des Lkw. Zudem wurden das THW, ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde und ein Havariekommissar zur Einsatzstelle beordert.

Die B51 wurde zwischen Dahlem und Blankenheim zunächst für etwa eine Stunde gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr aus Richtung Blankenheim einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt, die Fahrbahn aus Richtung Süden blieb gesperrt. Ab 20.30 Uhr wurde die Straße erneut komplett gesperrt, als die Autoteile in einen anderen Lkw geladen und der havarierte Lastwagen geborgen wurden.

Weiterer Einsatz in Gemünd

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am frühen Montagabend das Führerhaus eines Sattelzugs auf der Kölner Straße zwischen Gemünd und Kall in Brand. Die Feuerwehr rückte unter der Leitung von Wolfgang Fuchs mit 40 Einsatzkräften aus Gemünd und Herhahn sowie dem Einsatzleitwagen aus Harperscheid an.

Laut Fuchs hatten Passanten, die den brennenden Lkw bemerkt hatten, mit herbeigeschafften Feuerlöschern bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr begonnen, den Brand einzudämmen. Der aus Tschechien stammende Fahrer überstand den Brand unverletzt. Da das Zugfahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste es laut Fuchs abgeschleppt werden. Die Kölner Straße musste während des Einsatzes kurzzeitig in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.