Fußball-LandesligaWiehls neuer Trainer zufrieden – Nümbrecht will nicht Häschen sein

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Große Freude herrschte bei den Nümbrechtern nach dem 3:2-Erfolg gegen den VfL Alfter. 

Oberberg – Die Fußballer des FV Wiehl empfangen mit dem FV Bonn Endenich einen selbsternannten Landesliga-Meisterschaftsfavoriten. Der SSV Nümbrecht geht ohne Druck ins Spiel gegen das Topteam der SpVg. Porz.

FV Wiehl – FV Bonn-Endenich (Sonntag, 15.15 Uhr)

Der erste Eindruck war positiv. Mit einem Punktgewinn gegen den SV Schlebusch endete das Premierenspiel der Wiehler unter der Leitung des neuen Trainers Wolfgang Görgens. „Ich bin mit der Mannschaft sehr zufrieden. Wir hatten einige sehr gute Angriffe dabei. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass wir physische oder konditionelle Probleme haben. Es wird sich zeigen, ob wir da noch was aufarbeiten müssen“, reagiert Görgens auf die Ansage seines Vorgängers, Wolfgang Martens, man werde noch Wochen brauchen, um wettkampffähig zu werden, gelassen.

Im Training seien alle motiviert, so wie er es gewöhnt sei. Allerdings sei dies auch kein Wunder, wenn es einen neuen Trainer gibt. „Der Kader ist klein. Aber Qualität haben wir genügend, um in der Liga bestehen zu können. Jetzt müssen wir sehen, ob das Team und ich als Mannschaft funktionieren“, so Görgens.

Seinen Spielstil kennen die Wiehler bereits in ähnlicher Form vom Vorgänger. Wie schon in seinen über zehn Jahren beim TuS Oberpleis, setzt Görgens auch beim FV auf eine tief stehende und kompakte Deckung, um bei Ballgewinn mit maximalem Tempo nach vorne zu spielen. „Ich will, dass die Mannschaft ein Gesicht bekommt. Nicht mit zwei Spitzen, sondern eher ein holländisches 4-3-3. Mit einer echten Neun und einer falschen, die drumherum spielt“, erklärt er mit einem Augenzwinkern. „Ob das funktioniert und wir das Personal dafür haben, wird sich zeigen.“

Aufstieg als Ziel der Saison

„So unangenehm wie möglich“, soll seine Equipe für den Gegner sein, das gebe er seinen Mannschaften stets mit auf den Weg. So auch gegen die Endenicher, deren Trainer Dennis Ochs vor der Saison Platz eins und den Aufstieg als Ziel für sein Team ausgab. „Endenich hatte sich in der vergangenen Winterpause schon verstärkt und den Kader jetzt noch mal ergänzt. Spielerisch ist das sehr, sehr gute Qualität. Aber wir werden mit unseren Mitteln dagegenhalten.“

Monty Devern und Veli Ümit fehlen verletzt, Eren Kütük (krank) und Jeremy Kuck (beruflich verhindert) fallen ebenfalls aus. Jan Krieger (krank) und Christoph Schulze-Edinghausen (beruflich) sind fraglich. 

SpVg. Porz – SSV Nümbrecht (Sonntag, 15 Uhr)

Der Saisonauftakt ist geglückt. Ein Punktgewinn gegen den 1. FC Spich und ein Sieg gegen den hochgehandelten Mittelrheinligaabsteiger VfL Alfter. Viel mehr war nicht zu erwarten. Doch statt in Euphorie zu verfallen, tritt SSV-Trainer Torsten Reisewitz auf die Bremse.  „Die Vergangenheit bringt keine Punkte“, sagt er, räumt aber ein, dass seine Equipe entspannt ins Spiel gegen Porz gehen kann. „Wir haben keinen Druck und wollen die Energie, die wir gegen Alfter auf dem Platz hatten, mitnehmen.“

Die personelle Lage zwingt den Nümbrechter Coach allerdings erneut zur Improvisation. In der Offensive fehlt Niklas Clemens ebenso wie Kilian Seinsche, der mit der deutschen Nationalmannschaft kurz vor der Teilnahme an den Kleinfeld-Weltmeisterschaften in Ungarn steht und geschont werden soll. Schon gegen Alfter hatte Reisewitz den Defensivspieler Julian Opitz weit vorne platziert. Weitere Experimente seien nicht ausgeschlossen. Optionen könnten die Rückkehrer Mike Großberndt oder Robin Brummenbaum sein.

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Ein wirklich entspanntes Spiel erwartet Reisewitz derweil nicht. „Es wird auf und neben dem Platz scheppern. Wir müssen von der ersten Sekunde an da sein. Wenn wir wie die Häschen über den Platz hüpfen, dann ist das nicht gut für uns.“

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