Das ist los in Wipperfürth, Gummersbach, Waldbröl und drumherum: Die Meldungen des Tages aus dem Oberbergischen Kreis.
Kurz und kompaktDie Meldungen des Tages aus Oberberg am Freitag

Aktuelle Informationen aus Oberberg gibt es in den Lokalzeitungen und online.
Copyright: Gaudich (Symbolfoto)
Waldbröl: Neujahrskonzert in der Kirche St. Michael
Mit erstklassiger Vokalmusik eröffnet der Waldbröler Verein zur Förderung der Kirchenmusik an St. Michael das neue Jahr. Am Sonntag, 11. Januar, 17 Uhr, ist in der katholischen Pfarrkirche am Inselplatz das Ensemble Opella Nova zu Gast. Unter dem dem Titel „Wie neu die Tage klingen …“ präsentieren die fünf Sängerinnen und Sänger aus dem Ruhrgebiet Musik aus mehreren Jahrhunderten, von Orlando di Lasso bis John Rutter.
Der musikalische Bogen spannt sich dabei über die vielfältigen Stimmungen des Jahresbeginns: Von der besonderen Atmosphäre des Neujahrs, in der Aufbruch und Besinnung gleichermaßen mitschwingen, über die Festlichkeit des Epiphanias bis hin zu ersten Frühlingsgefühlen. Zwischen den Stücken werden Gedichte vorgetragen, die diese Themen aufgreifen. Das Vokalensemble Opella Nova wurde 2003 von Absolventen der Folkwang-Universität der Künste in Essen, der Kirchenmusikhochschule Herford und des Instituts für Musik der Universität Dortmund gegründet. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen der Kirchenmusik in St. Michael zugute. (tie)
Wipperfürth: Jazz-Session erst am 12. Januar
Ausnahmsweise nicht am ersten Montag des Monats, sondern am 12. Januar findet die nächste Jazz-Session in der Wipperfürther Drahtzieherei, Wupperstraße 8, statt. Los geht's um 20 Uhr, Einlass in den großen Saal der Drahte ist um 19.30 Uhr. Eröffnet wird die Session von der Band Wounded Knees. Dietmar Pohl (Keyboard), Matthias Bosbach (Schlagzeug), Norbert Hamm (Bass), Roland Pohl (Gitarre) und Edgar Hasenburg (Gesang) interpretieren auf eigene Weise Songs aus den letzten Jahrzehnten der Rockmusik. Der Eintritt ist frei. (r)
Gummersbach: Wissenswertes zu modernen Holzöfen und Brennstoffen
Mit der Online-Vortragsreihe „Klimaschutz kompakt“ startet am Mittwoch, 14. Januar, eine neue Informationsreihe zu aktuellen Klimaschutzthemen. Veranstalter ist das Zentrum für Bioenergie Oberberg (Zebio). Der Auftakt findet um 18.30 Uhr als Online-Veranstaltung statt, teilen die Organisatoren mit.
Referent und Schornsteinfeger Uwe Krieger befasst sich mit dem Thema „Moderne Holzöfen, Brennstoffe und Co.“ und erläutert aus fachlicher Praxis, welche technischen Anforderungen moderne Holzöfen erfüllen müssen, welche Brennstoffe am besten geeignet sind und wie Holzfeuerstätten umwelt- und klimaschonend sowie effizient betrieben werden können, heißt es weiter.
Die Vortragsreihe richtet sich an interessierte Bürger, Hauseigentümer und alle, die sich kompakt und verständlich über Klimaschutzthemen informieren möchten. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen gestellt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. (lth)
Morsbach: Wie sich Medizin wandelt
Wer heilt in Zukunft – der Arzt, ein Algorithmus oder die Politik? Diesen Fragen widmet sich Professor Thomas Gasser, funktioneller Neurochirurg an der Betaklinik Bonn, am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 19 Uhr im Kulturbahnhof. Im Rahmen der Reihe „Wissenschaft vor Ort“ wird er den tiefgreifenden Wandel in der Medizin aus Sicht eines Praktikers beleuchten. Neue medizintechnische Entwicklungen – von KI-gestützter Diagnostik über robotergestützte Chirurgie bis hin zu personalisierter Therapie – verändern das Verständnis von Gesundheit und Behandlung. Gleichzeitig revolutioniert die Informationstechnologie die Art, wie Patientendaten genutzt, vernetzt und geschützt werden.
Daneben bestimmen gesundheitspolitische Entscheidungen, wie schnell und in welchem Umfang diese Fortschritte im Alltag ankommen. Gasser beschreibt, welche Chancen und Risiken sich aus dieser Dynamik ergeben, wie sich Versorgungsstrukturen verändern und welche Weichen heute gestellt werden müssen, um Medizin menschlich, effizient und zukunftssicher zu gestalten. Karten können per Mail an nadja.schwendemann@gemeinde-morsbach.de oder telefonisch (02294) 699337 zum Preis von 20 Euro vorbestellt werden. Abendkasse 25 Euro. (kup)
Wiehl: Kaffeeautomaten benötigen eine Anmeldung
„Wegwerfen? Denkste!“ Das ist das Motto, unter dem im Wiehler Repair-Café defekte elektrische und mechanische Geräte, Fahrräder oder Kleidung gemeinsam und kostenlos repariert werden. Auch kleinere Holzarbeiten sind möglich. Seit kurzem ist auch ein erfahrener Messerschleifer mit an Bord. Dafür ist allerdings eine vorherige Kontaktaufnahme erforderlich. Das Orga-Team schildert, dass in der vergangenen Zeit vermehrt Kaffee-Vollautomaten zur Reparatur gebracht worden seien. Diese Geräte seien oft kompliziert im Aufbau, schwer zu öffnen und innen nicht selten stark verschmutzt und korrodiert.
Aufgrund des hohen Zeitaufwands sind ebenfalls eine Anmeldung und dann die Mithilfe der Nutzerinnen und Nutzer bei der Reparatur notwendig. Zwischendurch gibt es Kaffee, Tee, Saft, Kuchen und dazu Gespräche mit netten Menschen. Derzeit werden im Bereich Elektrik, Elektronik und Nähmaschinen-Reparatur weitere ehrenamtliche Helfer gesucht. Auch eine gelegentliche Mitarbeit ist möglich. Das nächste Repair-Café findet am Samstag, 10. Januar, von 14 bis 17 Uhr an der Wiesenstraße 8 statt, Kontakt: 0176/57 64 62 42. (kup)
Marienheide: Hospizbegleiter gesucht
Die Ökumenische Hospizgruppe Marienheide bietet erneut eine Qualifizierung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung an. Ein Infoabend findet am Montag, 2. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr im Hospizbüro in Marienheide statt. Gesucht werden Menschen, die schwer kranke und sterbende Personen sowie deren Angehörige begleiten möchten. Die kostenfreie Qualifizierung umfasst rund 96 Unterrichtseinheiten und bereitet auf die Aufgaben der Hospizarbeit vor.
Ein Schwerpunkt liegt auf Kommunikation, dem Umgang mit Sterben und Trauer sowie der persönlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Geleitet wird der Kurs von Elke Pracejus, Gestalttherapeutin sowie Fachkraft für Palliative Care und Spiritual Care. Eine telefonische Anmeldung ist erwünscht unter (02264) 286223. Weitere Infos gibt es online. (dsh)
Wipperfürth: Wuppverband zieht Bilanz für das Jubiläumsjahr
Die Wupper und ihre Nebengewässer natürlicher zu gestalten, Dürremanagement und Hochwasserschutz sind zentrale Aufgaben des Wupperverbandes. Wie der Verband in seiner Bilanz zu 2205 mitteilt, gab es im Sinne des grünen Hochwasserschutzes ein Projekt an der Wipper in Wipperfürth-Ohl und eins am Murbach in Leichlingen. An beiden Bachabschnitten hat der Wupperverband die Durchgängigkeit für Fische und Kleinstlebewesen geschaffen.
In mehr als 40 Veranstaltungen im Rahmen von „95 Jahre Wupperverband“ stellte der Verband 2025 vielfältige Themen und seine Anlagen vor. In Zusammenarbeit mit Partnern gab es Wanderungen, Exkursionen, Führungen und als Highlight einen Tag der offenen Tür in der Kläranlage Hückeswagen sowie einen Aktionstag für Jugendliche an der Wuppertaler Junior Uni. (r)
Bergneustadt: Wiedenest feiert im Januar den Weltgebetstag
Die Emmauskirchengemeinde lädt am Samstag, 24. Januar 2026, zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag nach Bergneustadt-Wiedenest ein. Dieser steht unter dem Thema „Nigeria – Kommt! Bringt eure Last“. Frauen aus dem afrikanischen Land haben die Liturgie für den ökumenischen Gottesdienst erarbeitet, der weltweit in mehr als 120 Ländern fast zeitgleich aus Solidarität gefeiert wird.
Dagmar Müller, Leitende Pfarrerin und Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, wird den Tagesworkshop moderieren und in das Thema einführen. Er startet nach einem Stehkaffee um 9.30 Uhr eine halbe Stunde später mit einem geistigen Impuls der Diakonin Evelyn Doelfs von der Emmauskirchengemeinde. Dagmar Müller wird daran anschließend den rund vierstündigen Studientag leiten. Gegen 14 Uhr gibt es einen kleinen Imbiss. Veranstaltungsort ist das evangelische Gemeindehaus in Bergneustadt-Wiedenest an der Martin-Luther-Straße 4.
Die Teilnahme kostet zehn Euro pro Person. Zur besseren Vorbereitung wird gebeten, sich bis Freitag, 16. Januar 2026, anzumelden, per E-Mail bei sylvia. schwan@ekir.de oder telefonisch unter der Nummer (0 22 61) 70 09-42. (kup)
Wipperfürth: Auszeichnung für Fluglehrer
Die ehrenamtlichen Fluglehrer des Luftsportvereins Wipperfürth gewährleisten durch ihre Ausbildung eine Ausbildung vor Ort und setzen sich kontinuierlich für die Nachwuchsförderung ein. Genau das wurde jetzt mit einem Schild vom Aeroclub NRW honoriert, das der Vorsitzende des Luftsportvereins Wipperfürth Erich Mock und der Referent Ausbildung Stefan Strasser in Empfang nehmen konnten. (r)
Wiehl: Fortschritt bei der Wärmeplanung
Die Stadt Wiehl hat einen Bericht zur Kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Bis Ende Januar haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, den Bericht einzusehen und Anregungen beizusteuern. Die Städte und Gemeinden in Deutschland sind verpflichtet, solche Kommunalen Wärmepläne aufzustellen. Ziel ist es, den vor Ort besten und kosteneffizientesten Weg zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu ermitteln.
Kommunen in der Größenordnung der Stadt Wiehl müssen die Planungen bis Mitte 2028 abgeschlossen haben. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird der Wiehler Bericht im zuständigen Fachausschuss beraten. Anschließend behandelt der Stadtrat das Thema. Das Wiehler Papier wurde im Auftrag der Stadt von dem Büro BMU Energie Consulting, Wuppertal erstellt. Es kann als PDF-Datei von der städtischen Website heruntergeladen werden. Ideen und Vorschläge dazu nimmt der städtische Klimamanager Torsten Richling entgegen: t.richling@wiehl.de. (tie)
Oberberg: Kreisverwaltung definiert einen „Musterspielplatz“
Einen neuen Spielplatz zu bauen, ist nicht einfach, vor allem wenn er am Ortsrand liegen soll. Denn dort setzt der Landschaftsschutz enge Grenzen, solche Projekte werden immer wieder abgelehnt. Um den Kommunen und Dorfgemeinschaften eine Hilfestellung zu geben, haben die Untere Naturschutzbehörde des Oberbergischen Kreises und ihr Naturschutzbeirat Richtlinien für einen „Musterspielplatz“ formuliert. In dem Konzept finden sich Hinweise zu Flächenbedarf, Ausstattung, Gestaltung und Kontrolle.
Umweltdezernent Frank Herhaus sagt in einer Pressemitteilung des Kreises: „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für körperliche Aktivität, soziales Miteinander und zum Spielen und Lernen der Kinder.“ Der Antragssteller muss unter anderem glaubhaft machen, dass es innerhalb der Bebauungsgrenze keine andere Möglichkeit für einen Spielplatz gibt. Und er muss einen Öko-Ausgleich gewährleisten, etwa durch eine Hecke um die Spielfläche herum. (tie)
Morsbach: Ein Abend im Zeichen des Sports
Ehrenamtlich Tätige, die sich in der Gemeinde Morsbach für den Sport einsetzen, sowie erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler, Gruppen und Mannschaften stehen im Mittelpunkt des traditionellen Sportlerabends. Zu diesem lädt der Morsbacher Gemeindesportverband für Freitag, 9. Januar, in die Kulturstätte auf dem Bürgercampus, Hahner Straße 31, ein. Eingeladen ist zudem jeder, der sich dem Sport verbunden fühlt. Auch werden dort die Sportabzeichen verleihen. Kinder, die das Deutsche Olympische Sportabzeichen erfolgreich absolviert haben, erhalten bei der Übergabe des Abzeichens ein Los mit der Chance auf wertvolle Sachpreise.
Rundherum plant der Gemeindesportverband ein buntes Programm mit vielen Showeinlagen. Auch über nimmt dieser für jedes Kind und jenen Jugendliche, den Jahresmitgliedsbeitrag des Sportvereins bis zu einer Höhe von 40 Euro – Voraussetzung dafür sind eine Urkunde und die Teilnahme am Sportlerabend, der jeweilige Verein muss dem Gemeindesportverband angehören. Zur Unterstützung der Jugendarbeit verlost der Morsbacher Gemeindesprtverband zusätzlich 500 Euro unter diesen Vereinen und deren Einzelabteilungen mit Jugendarbeit. Der Eintritt ist wie immer frei. (höh)
Nümbrecht: Hebesätze moderat erhöht
Auch wenn der Haushaltsplan für 2026 in Nümbrecht voraussichtlich erst im Februar in den Rat eingebracht wird und seine Verabschiedung für April vorgesehen ist, hat der Gemeinderat schon jetzt die Hebesatz-Satzung verabschiedet, so dass die Grund- und Gewerbesteuer zum Beginn des neuen Jahres feststehen. Die Steuern werden moderat angehoben. Demnach wird die Grundsteuer A (für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) auf 302 v.H. (zuvor: 299) festgesetzt, die Grundsteuer B auf 750 v.H. (zuvor: 730) und die Gewerbesteuer auf 530 v.H. (zuvor: 520). Neun der zwölf anderen oberbergischen Kommunen erheben eine höhere Grundsteuer B als Nümbrecht in 2026, war einer Folie zu entnehmen. (sül)
Lindlar: Christian Wulff bei Neujahrsempfang in Lindlar
Der CDU-Gemeindeverband Lindlar lädt zu seinem Neujahrsempfang am Sonntag, 18. Januar, um 11 Uhr in die Lang Academy, Schlosserstraße 4a, ein. Und er hat einen prominenten Gast eingeladen. Christian Wulff, Bundespräsident a.D., wird ein Grußwort sprechen und Impulse zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen setzen, heißt es in der Mitteilung der Lindlarer CDU.
Im Anschluss lädt der Gemeindeverband zum geselligen Beisammensein mit Imbiss und Getränken ein. Für die musikalische Begleitung sorgen junge Jazzmusiker aus der Region. Alle Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Aus organisatorischen Gründen wird um eine formlose Anmeldung per E-Mail gebeten, an info@cdu-lindlar.de. (lth)
Gummersbach: Elternseminar der Caritas
Sucht kann jede Familie betreffen. Doch wie fühlen sich Eltern, deren Kinder in eine Abhängigkeit geraten sind? Der Caritasverband lädt betroffene Elternteile an vier Abenden – Start ist der 5. Januar – zu einem Gruppenseminar in die Räume des Verbandes, Talstraße 1, ein. Das neue Angebot ergänzt die Angehörigenberatung und bietet Raum für Austausch, Infos und Unterstützung. Eine Suchtberaterin spricht über das Thema „Von Missbrauch zur Abhängigkeit“, über Grenzen des elterlichen Einflusses, Scham und Schuldgefühle sowie Verantwortung und professionelle Hilfen. Interessierte sollten sich bis zum 15. Dezember unter (02261) 306-138 anmelden. (kpo)
