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Kurz und kompaktDie Meldungen des Tages aus Oberberg am Mittwoch

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Zeitungsausgaben der Oberbergischen Volkszeitung und des Oberbergischen Anzeigers liegen auf einem Tisch. Darauf steht eine Tasse Kaffee.

Aktuelle Informationen aus Oberberg gibt es in den Lokalzeitungen und online.

Das ist los in Wipperfürth, Gummersbach, Waldbröl und drumherum: Die Meldungen des Tages aus dem Oberbergischen Kreis.

Reichshof: Auf zur Après-Ski-Party in Mittelagger

Für den kommenden Samstag, 17. Januar, lädt die Löschgruppe Mittelagger der Freiwilligen Feuerwehr Reichshof erneut zum zünftigen Feiern mit DJ Hermann ein. Ab 19 Uhr findet dann unter dem Motto „Après-Ski-Party“ das alljährliche Feuerwehrfest rund um das Feuerwehrgerätehaus, Steinaggertal 27, statt. Wer mitfeiern möchte, sei herzlich willkommen, wirbt die Feuerwehr. (kpo)


Wiehl: Waffeln für Wohnplätze

Die Teams der Oberberg-Apotheke und der Wiehl-Apotheke in Wiehl haben in der Vorweihnachtszeit eine Spendenaktion auf die Beine gestellt. An mehreren Tagen haben sie im Rewe-Markt und auf dem Weihnachtsmarkt selbstgebackene Waffeln verkauft. Chef André Joachim Schmittner rundete den Erlös am Ende großzügig auf.

So kam die Summe von 200 Euro zusammen, die nun an die HBW („Heimat. Begleitung. Wohnen“) gespendet wurde. Das HBW bietet Menschen mit einer Beeinträchtigung Wohnplätze. Entgegengenommen wurde die Spende von Björn Frackenpohl, Bereichsleitung der HBW GmbH. Er dankte dem Team für die Unterstützung: „Diese Aktion zeigt, wie viel Gutes entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam stark sind.“ (tie)


Waldbröl: Der Bergische Jung tritt auf

Willibert Pauels ist für viele Karnevalsfans nur der „bergische Jung“. In dieser Rolle wird er am Freitag, 30. Januar, ab 18 Uhr in der Aula des Hollenberg-Gymnasiums, Goethestraße 6, in Waldbröl auftreten. Der Abend findet als Benefizveranstaltung zugunsten des Vereins Lichtbücke in Nümbrecht statt. Karten für 22 Euro sind im Vorverkauf erhältlich in der Nümbrechter Touristinfo, der Buchhandlung Lesezeichen in Nümbrecht, im Waldbröler Büro „Wir für Waldbröl“ sowie der Buchhandlung Hansen & Kröger in Wiehl. (kpo)


Bergneustadt: Rat diskutiert übers Geld und die Sportplätze

Seit Ende November hat die Politik über den Entwurf für den Haushalt 2026 beraten, am heutigen Mittwoch, 14. Januar, 18 Uhr, will der Stadtrat das Zahlenwerk verabschieden. Nach letztem Stand der Planung weist der Etat für das laufende Jahr einen Fehlbetrag von 4,47 Millionen Euro aus. Auf die Zielgerade bringen will der Stadtrat zudem das 9,6 Hektar große Wohn- und Mischgebiet Wiedenest-Süd.

Weitere Themen im Krawinkelsaal, Kölner Straße 260, werden die Kommunale Wärmeplanung, die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes sowie die Teilnahme der Stadt am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ sein – für Letzteres kommen die Sportplätze Pernze und Stentenberg, das Freibad, das Lehrschwimmbecken an der Realschule und die Außensportanlage des Wüllenweber-Gymnasiums in Betracht. Abgestimmt wird heute übrigens – wie gehabt – mit farbigen Karten. Einen Probelauf für die Abstimmung über die elektronische Mikrofonanlage, wie von der CDU jüngst angeregt, soll es erst bei der Ratssitzung Mitte März geben. (sfl)


Gummersbach: Feministische Filmreihe in der Freikirche Windhagen

Eine cineastische Sicht auf den Feminismus ermöglicht die freikirchliche Gemeinde Gummersbach-Windhagen ab Freitag, 23. Januar, mit ihrer Doku-Film-Reihe „Feminism WTF“. Es werden vier Filme präsentiert, die mit Einblicken und Perspektiven einen Diskurs über Machtstrukturen, Sexualität, Repräsentation und Selbstbestimmung von Frauen weltweit aufzeigen. Den Filmen schließt sich vor Ort eine moderierte Diskussion an.

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Oberberg ist bunt, nicht braun“ will die Gemeinde deutlich machen: In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung, von Retro-Maskulinität und idealisierten „TradWife“-Narrativen ist ein gesunder, menschenrechtsorientierter Feminismus notwendiger denn je. Aus christlicher Perspektive gehört die Auseinandersetzung mit Gleichberechtigung, Würde und Teilhabe aller Menschen zum Kern dessen, was biblisch als „Reich Gottes“ beschrieben wird: eine Gemeinschaft, in der Macht hinterfragt, Ausgrenzung überwunden und Menschen in ihrer Freiheit gestärkt werden, teilt die Gemeinde mit. Der Eintritt ist frei. Die Termine finden sich online. (kpo)


Morsbach: Wie sich Medizin wandelt

Wer heilt in Zukunft – der Arzt, ein Algorithmus oder die Politik? Diesen Fragen widmet sich Professor Thomas Gasser, funktioneller Neurochirurg an der Betaklinik Bonn, am Donnerstag, 15. Januar, um 19 Uhr im Kulturbahnhof. Im Rahmen der Reihe „Wissenschaft vor Ort“ wird er den tiefgreifenden Wandel in der Medizin aus Sicht eines Praktikers beleuchten. Neue medizintechnische Entwicklungen – von KI-gestützter Diagnostik über robotergestützte Chirurgie bis hin zu personalisierter Therapie – verändern das Verständnis von Gesundheit und Behandlung. Gleichzeitig revolutioniert die Informationstechnologie die Art, wie Patientendaten genutzt, vernetzt und geschützt werden.

Daneben bestimmen gesundheitspolitische Entscheidungen, wie schnell und in welchem Umfang diese Fortschritte im Alltag ankommen. Gasser beschreibt, welche Chancen und Risiken sich aus dieser Dynamik ergeben, wie sich Versorgungsstrukturen verändern und welche Weichen heute gestellt werden müssen, um Medizin menschlich, effizient und zukunftssicher zu gestalten. Karten können per Mail an nadja.schwendemann@gemeinde-morsbach.de oder telefonisch (02294) 699337 zum Preis von 20 Euro vorbestellt werden. Abendkasse 25 Euro. (kup) 


Wiehl: Kaffeeautomaten benötigen eine Anmeldung

„Wegwerfen? Denkste!“ Das ist das Motto, unter dem im Wiehler Repair-Café defekte elektrische und mechanische Geräte, Fahrräder oder Kleidung gemeinsam und kostenlos repariert werden. Auch kleinere Holzarbeiten sind möglich. Seit kurzem ist auch ein erfahrener Messerschleifer mit an Bord. Dafür ist allerdings eine vorherige Kontaktaufnahme erforderlich. Das Orga-Team schildert, dass in der vergangenen Zeit vermehrt Kaffee-Vollautomaten zur Reparatur gebracht worden seien. Diese Geräte seien oft kompliziert im Aufbau, schwer zu öffnen und innen nicht selten stark verschmutzt und korrodiert.

Aufgrund des hohen Zeitaufwands sind ebenfalls eine Anmeldung und dann die Mithilfe der Nutzerinnen und Nutzer bei der Reparatur notwendig. Zwischendurch gibt es Kaffee, Tee, Saft, Kuchen und dazu Gespräche mit netten Menschen. Derzeit werden im Bereich Elektrik, Elektronik und Nähmaschinen-Reparatur weitere ehrenamtliche Helfer gesucht. Auch eine gelegentliche Mitarbeit ist möglich. Das nächste Repair-Café findet am Samstag, 10. Januar, von 14 bis 17 Uhr an der Wiesenstraße 8 statt, Kontakt: 0176/57646242. (kup)


Marienheide: Hospizbegleiter gesucht

Die Ökumenische Hospizgruppe Marienheide bietet erneut eine Qualifizierung zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung an. Ein Infoabend findet am Montag, 2. Februar, von 18 bis 19.30 Uhr im Hospizbüro in Marienheide statt. Gesucht werden Menschen, die schwer kranke und sterbende Personen sowie deren Angehörige begleiten möchten. Die kostenfreie Qualifizierung umfasst rund 96 Unterrichtseinheiten und bereitet auf die Aufgaben der Hospizarbeit vor.

Ein Schwerpunkt liegt auf Kommunikation, dem Umgang mit Sterben und Trauer sowie der persönlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Geleitet wird der Kurs von Elke Pracejus, Gestalttherapeutin sowie Fachkraft für Palliative Care und Spiritual Care. Eine telefonische Anmeldung ist erwünscht unter (02264) 286223. Weitere Infos gibt es online. (dsh)


Wipperfürth: Wuppverband zieht Bilanz für das Jubiläumsjahr

Die Wupper und ihre Nebengewässer natürlicher zu gestalten, Dürremanagement und Hochwasserschutz sind zentrale Aufgaben des Wupperverbandes. Wie der Verband in seiner Bilanz zu 2205 mitteilt, gab es im Sinne des grünen Hochwasserschutzes ein Projekt an der Wipper in Wipperfürth-Ohl und eins am Murbach in Leichlingen. An beiden Bachabschnitten hat der Wupperverband die Durchgängigkeit für Fische und Kleinstlebewesen geschaffen.

In mehr als 40 Veranstaltungen im Rahmen von „95 Jahre Wupperverband“ stellte der Verband 2025 vielfältige Themen und seine Anlagen vor. In Zusammenarbeit mit Partnern gab es Wanderungen, Exkursionen, Führungen und als Highlight einen Tag der offenen Tür in der Kläranlage Hückeswagen sowie einen Aktionstag für Jugendliche an der Wuppertaler Junior Uni. (r)


Bergneustadt: Wiedenest feiert im Januar den Weltgebetstag

Die Emmauskirchengemeinde lädt am Samstag, 24. Januar 2026, zur Vorbereitung auf den Weltgebetstag nach Bergneustadt-Wiedenest ein. Dieser steht unter dem Thema „Nigeria – Kommt! Bringt eure Last“. Frauen aus dem afrikanischen Land haben die Liturgie für den ökumenischen Gottesdienst erarbeitet, der weltweit in mehr als 120 Ländern fast zeitgleich aus Solidarität gefeiert wird.

Dagmar Müller, Leitende Pfarrerin und Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, wird den Tagesworkshop moderieren und in das Thema einführen. Er startet nach einem Stehkaffee um 9.30 Uhr eine halbe Stunde später mit einem geistigen Impuls der Diakonin Evelyn Doelfs von der Emmauskirchengemeinde. Dagmar Müller wird daran anschließend den rund vierstündigen Studientag leiten. Gegen 14 Uhr gibt es einen kleinen Imbiss. Veranstaltungsort ist das evangelische Gemeindehaus in Bergneustadt-Wiedenest an der Martin-Luther-Straße 4.

Die Teilnahme kostet zehn Euro pro Person. Zur besseren Vorbereitung wird gebeten, sich bis Freitag, 16. Januar 2026, anzumelden, per E-Mail bei sylvia. schwan@ekir.de oder telefonisch unter der Nummer (0 22 61) 70 09-42. (kup)


Wipperfürth: Auszeichnung für Fluglehrer

Die ehrenamtlichen Fluglehrer des Luftsportvereins Wipperfürth gewährleisten durch ihre Ausbildung eine Ausbildung vor Ort und setzen sich kontinuierlich für die Nachwuchsförderung ein. Genau das wurde jetzt mit einem Schild vom Aeroclub NRW honoriert, das der Vorsitzende des Luftsportvereins Wipperfürth Erich Mock und der Referent Ausbildung Stefan Strasser in Empfang nehmen konnten. (r) 


Wiehl: Fortschritt bei der Wärmeplanung

Die Stadt Wiehl hat einen Bericht zur Kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Bis Ende Januar haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, den Bericht einzusehen und Anregungen beizusteuern. Die Städte und Gemeinden in Deutschland sind verpflichtet, solche Kommunalen Wärmepläne aufzustellen. Ziel ist es, den vor Ort besten und kosteneffizientesten Weg zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu ermitteln.

Kommunen in der Größenordnung der Stadt Wiehl müssen die Planungen bis Mitte 2028 abgeschlossen haben. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird der Wiehler Bericht im zuständigen Fachausschuss beraten. Anschließend behandelt der Stadtrat das Thema. Das Wiehler Papier wurde im Auftrag der Stadt von dem Büro BMU Energie Consulting, Wuppertal erstellt. Es kann als PDF-Datei von der städtischen Website heruntergeladen werden. Ideen und Vorschläge dazu nimmt der städtische Klimamanager Torsten Richling entgegen: t.richling@wiehl.de. (tie)


Oberberg: Kreisverwaltung definiert einen „Musterspielplatz“

Einen neuen Spielplatz zu bauen, ist nicht einfach, vor allem wenn er am Ortsrand liegen soll. Denn dort setzt der Landschaftsschutz enge Grenzen, solche Projekte werden immer wieder abgelehnt. Um den Kommunen und Dorfgemeinschaften eine Hilfestellung zu geben, haben die Untere Naturschutzbehörde des Oberbergischen Kreises und ihr Naturschutzbeirat Richtlinien für einen „Musterspielplatz“ formuliert. In dem Konzept finden sich Hinweise zu Flächenbedarf, Ausstattung, Gestaltung und Kontrolle.

Umweltdezernent Frank Herhaus sagt in einer Pressemitteilung des Kreises: „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für körperliche Aktivität, soziales Miteinander und zum Spielen und Lernen der Kinder.“ Der Antragssteller muss unter anderem glaubhaft machen, dass es innerhalb der Bebauungsgrenze keine andere Möglichkeit für einen Spielplatz gibt. Und er muss einen Öko-Ausgleich gewährleisten, etwa durch eine Hecke um die Spielfläche herum. (tie) 


Nümbrecht: Hebesätze moderat erhöht

Auch wenn der Haushaltsplan für 2026 in Nümbrecht voraussichtlich erst im Februar in den Rat eingebracht wird und seine Verabschiedung für April vorgesehen ist, hat der Gemeinderat schon jetzt die Hebesatz-Satzung verabschiedet, so dass die Grund- und Gewerbesteuer zum Beginn des neuen Jahres feststehen. Die Steuern werden moderat angehoben. Demnach wird die Grundsteuer A (für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) auf 302 v.H. (zuvor: 299) festgesetzt, die Grundsteuer B auf 750 v.H. (zuvor: 730) und die Gewerbesteuer auf 530 v.H. (zuvor: 520). Neun der zwölf anderen oberbergischen Kommunen erheben eine höhere Grundsteuer B als Nümbrecht in 2026, war einer Folie zu entnehmen. (sül)


Lindlar: Christian Wulff bei Neujahrsempfang in Lindlar

Der CDU-Gemeindeverband Lindlar lädt zu seinem Neujahrsempfang am Sonntag, 18. Januar, um 11 Uhr in die Lang Academy, Schlosserstraße 4a, ein. Und er hat einen prominenten Gast eingeladen. Christian Wulff, Bundespräsident a.D., wird ein Grußwort sprechen und Impulse zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen setzen, heißt es in der Mitteilung der Lindlarer CDU.

Im Anschluss lädt der Gemeindeverband zum geselligen Beisammensein mit Imbiss und Getränken ein. Für die musikalische Begleitung sorgen junge Jazzmusiker aus der Region. Alle Bürgerinnen und Bürger sind willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Aus organisatorischen Gründen wird um eine formlose Anmeldung per E-Mail gebeten, an info@cdu-lindlar.de. (lth)