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Die schönsten Fotos vom Zoch in OberodenthalJecke ziehen mit Rhythmus im Blut über Odenthals Höhen

Lesezeit 2 Minuten
Menschen in Papageienkostümen stehen als Gruppe zusammen. Die Kamera zoomt schnell in das Bild hinein, dadurch kommt es zu Wischeffekten.

„Ob de Hahn bes oder Papagei – janz ejal, der ‚Lallas‘ sind tanzend dobei“ lautet das Motto der Gruppe im Oberodenthaler Karnevalszug.

Als Papageien, Hippies und jede Menge Tänzerinnen und Tänzer haben die Karnevalisten durch Oberodenthals Dörfer geschlängelt.

Kreativ und rhythmisch war der Oberodenthaler Karnevalssamstagszug. Hier schonmal die schönsten Fotos.

Wann startet der Oberodenthaler Karnevalszug in Scheuren? „Wenn der Bus durch ist!“, das weiß in den Odenthaler Bergdörfern jeder Jeck. Und so ließ man auch diesmal zuerst den Linienbus passieren, bevor es auf die mehr als vier Kilometer lange Strecke durch die Dörfer. Und wer hätte das nach dem verregneten Auftakt des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht gedacht: im strahlenden Sonnenschein.

Zugleiterin Franzi Erdorf führt kreativen und rhythmischen Zug an

Kreativ und rhythmisch war der Karnevalssamstagszug, den Zugleiterin Franzi Erdorf auf der Lokomotive von Markus Wißkirchen anführte, während ihr Amtskollege Reiner Schwarzenthal das Ende des Närrischen Lindwurms im Auge behielt.

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So strahlen wie das Wetter zum Start, so bunt waren auch Kostüme der Zugteilnehmerinnen und -teilnehmer Als rhythmusstarke Papageien zeigten sich die Jecken von „Bergisch total“ zum Sessionsmotto von Övver-Ohnder „Met Rhythmus em Bloot – Övver-Ohnder deit joot!“ Da schloss sich Ramba Zamba Övver Ohnder nahtlos an.

Neschener Jecken kennen sich bei den Standardtänzen bestens aus

Ob Huhn oder Papagei – so ganz eindeutig war das bei den schrillen Schnabel-Kostümen der „Lallas“ nicht, war aber auch gleich: Hauptsache bunt und tanzend. Und das passte zu 100 Prozent. Als Ganzjahres-Feierer zeigten sich die Neschener Jecken und als Kenner von Standardtänzen: von Samba über Rumba bis zu Cha-Cha-Cha.

In einem überdimensionalen Jagdhochsitz rollten die Wilden Buuren an und warnten – leider erst auf der Rückseite ihres Wagens mit einem Schild „Achtung Jagd!“. Durch Kamellegeschosse ist aber offenbar niemand zu Boden gegangen. In stillem Gedenken und mit einem Bild an ihrem Wagen erinnerten die „Wilden Buure“ auch an ihr verstorbenes Mitglied Niklas, der am Neujahrstag 2023 auf dem Heimweg von Scheuren nach Eikamp bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.

Ein jeckes Jubiläum führten die Wilden Jecken im Schilde: Sie feierten „22 Jahre Wilde Jecken Festspiele“, bevor die Ballerinas und Tanzbären der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Altenberg und die Festwagen der drei „Stämme“ (Echte Fründe, IG Scheuren, KG Övver Ohnder Jecke) im Gefolge des Dreigestirns den Zugweg für Prinz Philipp I., Bauer Thomas und Jungfrau Steffi ebneten.

Ein strahlendes Finale – für die zahlreichen Jecken, die den jecken Zoch in den Dörfern erwarteten und feierten.

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