Netzwerk erhält mit go.Rheinland einen renommierten Preis – Kreis treibt Ausbau mit neuen Standorten weiter voran
PreisRhein-Bergs Mobilstationen erhalten internationale Auszeichnung

Einfacher Umstieg zwischen Rad, Bahn, Bus und Leihfahrzeugen: Rhein-Bergs Mobilstationen sorgen international für Aufsehen.
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Das Netz der Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis hat internationale Anerkennung erhalten. Gemeinsam mit den weiteren Partnern im Rheinland wurde das Projekt bei den UITP Awards in Brüssel mit einem sogenannten Impact Award ausgezeichnet. Der Preis gilt als eine der wichtigsten Ehrungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs und würdigt Projekte mit Vorbildcharakter für die Mobilitätswende.
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat zu der Auszeichnung mit seinen derzeit 19 Mobilstationen beigetragen. Stellvertretend für das regionale Netzwerk nahm der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) die Ehrung entgegen. Insgesamt hatten sich 236 Projekte aus 54 Ländern des europäischen Großraums um den Preis beworben.
Wichtiger Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität
„Die internationale Auszeichnung bestätigt, dass wir im Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam mit unseren Kommunen und regionalen Partnern den richtigen Weg eingeschlagen haben“, erklärte Landrat Arne von Boetticher. Die Mobilstationen leisteten einen wichtigen Beitrag zu einer modernen und klimafreundlichen Mobilität. „Diesen Weg werden wir gemeinsam konsequent weitergehen.“
Tatsächlich soll das Netz in den kommenden Jahren weiterwachsen. Wie berichtet, haben Kreistag und Kommunen mit dem Feinkonzept „Mobilstationen 2.0“ bereits die Grundlage geschaffen, um die bestehenden Standorte aufzuwerten und das Angebot deutlich auszubauen. Geplant sind 29 weitere Mobilstationen im Kreisgebiet sowie zahlreiche zusätzliche Potenzialstandorte, sodass das Netz künftig nahezu flächendeckend ausgebaut werden könnte.
Verschiedene Verkehrsmittel bündeln
Mobilstationen bündeln verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort und erleichtern so den Umstieg. Je nach Standort gehören dazu Bus- und Bahnhaltestellen, Fahrradabstellanlagen, Leihfahrräder, Carsharing-Angebote oder Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Ein einheitliches Erscheinungsbild und eine klare Beschilderung sollen die Stationen leicht erkennbar machen.
Mit der internationalen Auszeichnung sehen sich Kreis und Projektpartner nun in ihrem Kurs bestätigt, den Umweltverbund aus Bus, Bahn, Fahrrad und Sharing-Angeboten weiter zu stärken.