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1. FC KölnJan Thielmann kehrt zurück auf den Rasen

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Jan Thielmann Tor

Jan Thielmann nach seinem 1:0 gegen Augsburg 

Köln – Die Trainingskiebitze am Geißbockheim wurden am Dienstagvormittag auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Erst mit fast einstündiger Verspätung betrat die Mannschaft des 1. FC Köln den Rasen. Vorher stand noch eine ausgedehnte Sitzung auf dem Programm. „Wir haben viel miteinander gesprochen“, berichtete Trainer Steffen Baumgart, dessen Team zuletzt in Unterzahl zweimal unter die Räder gekommen war.

Doch das Warten sollte sich für die 150 Zaungäste lohnen. Sie bekamen zu sehen, wie Jan Thielmann nach einmonatiger Pause infolge einer Virus-Infektion erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvierte. „Wir sind froh, dass Jan wieder auf dem Platz ist“, zeigte sich Baumgart erleichtert. Zugleich wollte der FC-Coach allerdings „keine Prognose“ darüber abgeben, ob das Offensiv-Talent noch vor der WM-Pause Mitte November wieder zum Einsatz kommen könnte. „Jan hatte bislang keine richtige Belastung, so dass wir in keinster Weise abschätzen können, wie er reagiert“, erklärte Baumgart, der Thielmann „ganz behutsam“ heranführen will. „Er hat viel aufzuholen.“

Entwarnung bei Schindler

Die zweite erfreuliche Personalie betraf Kingsley Schindler, der nach seinem am Vortag erlittenen Schlag auf das Schienbein das vollständige Programm abspulte. Benno Schmitz fehlte dagegen aus privaten Gründen. Schindlers Rechtsverteidigerkollege soll aber am Mittwochvormittag an Bord sitzen, wenn der FC sich per Charterflug von Köln/Bonn ins tschechische Brünn aufmacht. Von dort geht es weiter nach Zlin, wo die Kölner vor der Conference-League-Partie beim 1. FC Slovácko (Donnerstag, 18.45 Uhr/RTL+) ihr Quartier aufschlagen. Ausgetragen wird die Partie im 30 Kilometer entfernten Uherské Hradiste. Das Spiel ist mit 8121 Zuschauern ausverkauft. Der FC rät seinen Anhängern von einer Anreise ohne Ticket ab.

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Die Kölner benötigen am vorletzten Gruppenspieltag mindestens ein Unentschieden, um sich die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. „Das Spiel kommt nicht ungelegen“, betonte Baumgart trotz des am Sonntag folgenden schweren Bundesliga-Heimspiels gegen die TSG Hoffenheim. „Wir haben uns den Wettbewerb erarbeitet.“