Abo

1. FC KölnKwasniok lobt seine „Büffelherde“

3 min
Erfolgreich gegen Mainz: Marius Bülter (Nr. 30)  und Ragnar Ache. In Freiburg spielte das FC-Sturmduo gut, blieb aber ohne Treffer.

Erfolgreich gegen Mainz: Marius Bülter (Nr. 30)  und Ragnar Ache. In Freiburg spielte das FC-Sturmduo gut, blieb aber ohne Treffer.

Ragnar Ache und Marius Bülter bilden aktuell das Sturm-Duo des 1. FC Köln. Trainer Lukas Kwasniok erhofft sich mehr Tore von den beiden.

Die kleine Gruppe von Reservisten, die sich am Dienstag zum Training im Franz Kremer-Stadion eingefunden hatte, war prominent besetzt. Topscorer Said El Mala, Luca Waldschmidt, Eric Martel, Isak Johannesson, Florian Kainz und Denis Huseinbasic: Sie alle gehörten am Sonntag beim 1:2 des 1. FC Köln in Freiburg nicht zur ersten Wahl von Trainer Lukas Kwasniok. Zur Gruppe gehörte auch Joel Schmied. Der Schweizer Innenverteidiger kehrte nach wochenlanger Verletzungspause ins Mannschaftstraining zurück.

Für den Rest des FC-Kaders stand eine Laufeinheit und individuelle Regeneration auf dem Programm. Zu dieser Gruppe gehörten Ragnar Ache und Marius Bülter, die als Doppelspitze in Freiburg erstmals über die gesamte Spielzeit gemeinsam auf dem Platz standen. Das Sturm-Duo war ständig unterwegs, rieb sich in Zweikämpfen auf und generierte auch eine Reihe von Torchancen. „Die Kombination passt, die beiden profitieren voneinander“, lobte Kwasniok seine beiden Angreifer.

Der FC-Trainer verspürte anschließend das Bedürfnis, zu erklären, warum es bis zum 19. Spieltag gedauert hat, dass die „Kölner Büffelherde“ mit den beiden körperlich robusten Stürmern erstmals über 90 Minuten zusammen auf dem Platz stand. „Wir Trainer machen nicht alles richtig, aber doof sind wir nicht. Wenn sie mir früher zur Verfügung gestanden hätten, hätte ich die Kombination schon früher gebracht. Aber es war halt nicht so. Oftmals war noch nicht einmal einer von den beiden in der Lage, über 90 Minuten zu gehen.“

Rondic bricht Leihe in Polen ab und geht nach Münster

Nachdem Ache in der Kombination mit Bülter in der zweiten Halbzeit gegen Mainz zwei Tore erzielt hatte, ging das Duo in Freiburg trotz großen Engagements leer aus. „Ich hatte aber immer das Gefühl, dass etwas passieren kann. Mich freut es, dass die beiden mir jetzt so zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok. Noch mehr würde sich der 44-Jährige natürlich darüber freuen, wenn Bülter und Ache künftig auch ins Tor treffen – am besten schon am Freitag (20.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Das würde das Selbstbewusstsein der beiden Angreifer weiter steigern.

Ein ehemaliger Stürmer der Geißböcke hat derweil seine erfolglose Leihe beim polnischen Erstligisten Rakow Czestochowa abgebrochen und versucht einen neuen Anlauf in Deutschland. Imad Rondic, der beim FC bis zum 30. Juni 2029 unter Vertrag steht, schließt sich auf Leihbasis dem abstiegsgefährdeten Zweitligisten Preußen Münster an.

Ljubicic-Transfer zum FC Schalke 04 ist perfekt

Der 26-jährige Bosnier, der im Februar 2025 für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro von Widzew Lodz zum FC in die 2. Liga gewechselt war, kam in Polen nicht auf die erhoffte Spielzeit und blieb ohne Torbeteiligung. „Mit dem Wechsel zu Preußen Münster erhält Imad die Chance, regelmäßig Spielzeit zu bekommen und auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen“, sagte FC-Sportchef Thomas Kessler in der Hoffnung, dass sich Rondics gefallener Marktwert wieder erholt.

Mit Dejan Ljubicic läuft ein weiterer Ex-FC-Profi künftig in der 2. Liga auf. Der 28-jährige Österreicher ist seit Dienstag Spieler von Tabellenführer Schalke 04. Ljubicic war erst im Sommer ablösefrei aus Köln zu Dinamo Zagreb gewechselt und hatte bei den Kroaten einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.