Rund 180 obdachlose Menschen waren beim Weihnachtsessen der FC-Stiftung in der Gaststätte „Zum alten Brauhaus“ in der Kölner Südstadt zu Gast.
Kölner SüdstadtSo verlief das Weihnachtsessen der FC-Stiftung für Obdachlose

Urig und herzlich ging es beim Weihnachtsessen der FC-Stiftung zu.
Copyright: Thomas Banneyer
Obwohl die Adventszeit für Viele eine Zeit der Festlichkeit und Besinnung bedeutet, bedeutet sie für wohnungs- und obdachlose Menschen einen Kampf gegen lebensgefährliche Temperaturen. An weihnachtlicher Stimmung ist da nicht zu denken. Damit auch diese Menschen am Weihnachtsfest teilhaben können, lädt die Stiftung des 1. FC Köln alle Jahre wieder zum traditionellen Weihnachtsessen in die Gaststätte „Zum Alten Brauhaus“ in der Südstadt ein. So auch am Mittwochnachmittag, an dem der FC rund 180 wohnungs- und obdachlose Menschen bewirtete.
Die FC-Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek, sowie der Geschäftsführer für Finanzen und Administration Philip Türoff waren beim festlichen Beisammensein mit dabei. „Das Weihnachtsessen ist einer der schönsten Termine, die wir in unserer noch kurzen Zeit im Amt bisher hatten“, sagte Alvermann bei seiner Ansprache vor seinen knapp 180 Gästen, die im Vorfeld durch Obdachlosenorganisationen in Kooperation eingeladen wurden. Alvermann und Sobek wurden erst vor rund zwei Monaten als Vizepräsidenten um den FC-Präsidenten Jörn Stobbe gewählt.
Spieler packten mit an und servierten
Doch Alvermann, Sobek und Türoff kamen nicht nur um Reden zu halten, sondern halfen beim Servieren der gutbürgerlichen Drei-Gänge-Menüs an den Tischen mit. Allerdings nicht, ohne sich vorher Unterstützung zu geholt zu haben. Einige Nachwuchstalente des FCs, wie Jan Colles, Milan Nikolic und Fynn Schenten, sowie der Fokusspieler-Entwickler Sascha Bigalke banden sich ebenfalls die rot-weißen Schürzen um und packten mit an.
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Nachdem alle Bäuche voll waren, gab es zu Kaffee, Tee und Weihnachtsgebäck Live-Musik vom kölschen Musiker Max Biermann, der auch schon beim FC Weihnachtsessen im vergangenen Jahr für Schunkelstimmung gesorgt hatte.
Doch was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Zum Abschied erhielt jeder Gast einen Geschenkbeutel gefüllt mit Hygieneartikeln, Halswärmern, Müsliriegeln und weiteren nützlichen Kleinigkeiten.
