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5:0 gegen NijmegenSteffen Baumgart lobt sein Team für letzten Testspielsieg

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FC gegen Nijmegen 1

FC-Verteidiger Timo Hübers im Kampf um die beste Position zum Ball.

Troisdorf – Der letzte Eindruck bleibt bekanntlich. Legt man diese Faustformel zugrunde, ist der 1. FC Köln gut gerüstet für die in einer Woche beginnende Saison 2022/23. Im letzten Testspiel vor dem Pflichtspielstart gelang dem Fußball-Bundesligisten am Freitagabend ein deutlicher 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen. Die Tore vor leeren Rängen im Troisdorfer Aggerstadion erzielten Ondrej Duda, die Neuzugänge Linton Maina und Sargis Adamyan sowie zweimal Tim Lemperle. „Die Art und Weise und das Ergebnis waren gut. Bis auf einen Lattenkopfball haben wir nichts zugelassen“, lobte Steffen Baumgart sein Team.

Baumgart nutzt letzten Test, um auszuprobieren

Der FC-Coach hatte angekündigt, das Kräftemessen mit dem letztjährigen Tabellenelften der Eredivisie nicht als klassische Generalprobe zu betrachten. Vielmehr wollte Baumgart die Partie dazu nutzen, um personell nochmal ein paar Dinge auszuprobieren. Und das gestaltete sich dann so: Das Gehäuse bewachte zunächst Timo Horn, der als Pokal-Torwart auch am kommenden Samstag in der ersten Runde bei Zweitligist Jahn Regensburg zwischen den Pfosten stehen wird.In der Innenverteidigung erhielt an der Seite von Abwehrchef Timo Hübers abermals Jeff Chabot den Vorzug vor dem formschwachen Luca Kilian. Der Winter-Zugang aus Genua hat in den vergangenen Wochen deutlich Rückstand aufgeholt. Auf der Spielmacherposition war der erste Test von Ondrej Duda in diesem Sommer erwähnenswert. Der Slowake war nach Sonderurlaub und Erkrankung erst Mitte Juli zur Mannschaft gestoßen. Ganz vorne setzte Baumgart wie schon gegen Mailand auf die Doppelspitze um Anthony Modeste und Neuzugang Sargis Adamyan.Dejan Ljubicic, Steffen Tigges (beide Trainingsrückstand), Talent Joschua Schwirten sowie die perspektivlosen Sebastian Andersson (wird mit den Grasshoppers Zürich in Verbindung gebracht), Bright Arrey-Mbi und Niklas Hauptmann standen dagegen nicht im 23-Mann-Kader.

DUda Nijmegen 2

Duda beim Gang zum Elfmeterpunkt.

Der FC griff das Geschehen mit hohem Anlaufen sofort an sich. Chabot setzte mit einem Distanzschuss ein erstes Ausrufezeichen (8.). Dann scheiterte Modeste nach einer Flanke von Benno Schmitz an Mattijs Branderhorst, der den Kopfball des Franzosen über den Querbalken lenkte (17.). Mitte der ersten Hälfte gelang dem FC schließlich die verdiente Führung. Adamyan war im Strafraum zu Fall gebracht worden, den fälligen Strafstoß verwandelte Duda sicher unten rechts.Kurz vor der Pause legte der Bundesligist mit einem schön vorgetragenen Spielzug nach. Schmitz flankte von rechts an den Elfmeterpunkt, wo Jan Thielmann dazwischen spritzte und den Ball mit der Fußspitze auf Linton Maina verlängerte. Der bis dato unauffällige Linksaußen vollstreckte per Direktabnahme zur Pausenführung. Ellyes Skhiri schrammte mit dem Halbzeitpfiff per Kopf sogar noch am möglichen 3:0 vorbei.

Baumgart kommentiert Adamyans Treffer mit Spruch

Baumgart nahm zur zweiten Halbzeit sechs Veränderungen vor, die Überlegenheit seiner Mannschaft blieb bestehen. Nur zwei Minuten nach Wiederbeginn trafen die Kölner erneut sehenswert. Adamyan zirkelte die Kugel aus 17 Metern ins lange Eck. „Jetzt noch anlaufen, Sargis, dann passt’s“, lautete der trockene Kommentar seines Trainers. Nach etwas mehr als einer Stunde war die FC-Elf komplett durchgetauscht. Nun stand Tim Lemperle mit auf dem Rasen, und der U21-Nationalspieler betrieb kräftig Eigenwerbung. Erst verwertete Lemperle einen Steckpass von Mark Uth zum 4:0 (75.), dann nahm er einen weiten Ball von Kilian sehenswert mit der Brust mit und erhöhte zum Endstand (79.).

1. FC Köln: Horn (46. Schwäbe); Schmitz (46. Ehizibue), Hübers (63. Kilian), Chabot (46. Hector), Pedersen (63. Olesen); Skhiri (63. Martel); Thielmann (46. Schindler), Duda (46. Uth), Maina (46. Kanz); Adamyan (63. Lemperle), Modeste (63. Dietz). – Tore: 1:0 Duda (22./Foulelfmeter), 2:0 Maina (40.), 3:0 Adamyan (47.), 4:0, 5:0 Lemperle (75., 79.).