3:0 im Pokal gegen HennefFC Viktoria Köln stärkt sein Selbstvertrauen

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Christoph Greger  22

Christoph Greger sah im Pokal die Rote Karte, ist aber in Ingolstadt dabei. 

Köln – Einen kleinen Wermutstropfen hatte der ungefährdete Einzug ins Achtelfinale des Mittelrheinpokals aus Sicht des FC Viktoria Köln dann doch: Christoph Greger, gerade genesener Abwehrchef des Drittligisten, ließ sich in der Schlussphase der Partie gegen den FC Hennef aus der Mittelrheinliga zu einem groben Foulspiel hinreißen und sah dafür die Rote Karte (84.).

Was umso ärgerlicher ist: Der FC Viktoria lag zu jenem Zeitpunkt bereits mit 3:0 vorne, die Führung sollte bis zum Ende Bestand haben. Für das Achtelfinale, das am 19. November ausgetragen wird, ist Greger jedoch gesperrt. Immerhin kann der gebürtige Münchener, der monatelang aufgrund einer Bänderverletzung passen musste, am Sonntag (14 Uhr, Audi-Sportpark) in der Meisterschaftsbegegnung beim Tabellendritten FC Ingolstadt mitwirken.

Kölns Trainer Olaf Janßen war gerade mit der zweiten Hälfte einverstanden und meinte: „Die drei Tore waren schön heraus gespielt und sollten uns Selbstvertrauen geben.“

Marcel Risse

Marcel Risse steht am Sonntag wieder im Kader der Kölner.

Im ersten Abschnitt hatten die Höhenberger mit dem tapferen Fünftligisten jedoch mehr Mühe als erwartet, nach der Führung durch ein Kopfballtor von André Becker (49.) wurde die Viktoria ihrer Favoritenrolle aber zusehends gerecht. David Philipp (56.) und Kevin Lankford (70.) ebneten ihrer Mannschaft mit den Treffern zum 2:0 und 3:0 den Weg in die zweite Runde.

Was ebenso erfreulich mitschwang am Mittwochabend im Rhein-Sieg-Kreis war die Tatsache, dass die Rechtsrheinischen nach neun Begegnungen ohne Sieg endlich mal wieder gewannen – wenn auch nur gegen einen Gegner aus der Mittelrheinliga. Am Wochenende haben es die Kölner in Liga drei mit einem ganz anderen Kaliber zu tun: Die Reise führt den FC Viktoria nach Bayern zum Zweitliga-Absteiger, der es sich leisten kann, zu seinen Auswärtsspielen mit dem Flugzeug zu reisen.

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Janßen weiß, was die Stunde geschlagen hat: „Da kommt einiges auf uns zu“, prophezeit der 56-Jährige. „Ingolstadt ist im Flow, die Defensive ist super stabil.“

Dennoch erstarrt der Fußballlehrer nicht in Ehrfurcht vor dem seit sieben Begegnungen ungeschlagenen Rivalen: „Wir werden nicht kampflos das Feld räumen. Es ist ja auch nicht so, dass wir in den bisherigen Saisonspielen überfordert gewesen wären.“

Personell gestaltet sich die Situation recht entspannt: Kapitän Marcel Risse wird nach überstandener Muskelverletzung wohl in den Kader zurückkehren, Moritz Fritz fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte.

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