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Fortuna Köln Stetige Entwicklung beim Südstadt-Klub

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Markus von Ahlen im Gespräch mit seinen Spielern

Köln – Noch gibt man sich bewusst vorsichtig in der Kölner Südstadt. Trotz des überzeugenden 3:0 gegen den Ex-Tabellenführer Kaan-Marienborn und sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen. Von einer vollends überwundenen Krise ist beim Fußball-Regionalligisten SC Fortuna Köln bislang nicht die Rede. „Wir wollten es den Fans und dem Umfeld schenken, wir haben lange genug darauf gewartet“, sagte Trainer Markus von Ahlen mit Blick auf das 3:0 gegen Kaan-Marienborn, den ersten Heimsieg der Saison.

Vor dem achten  Spieltag und der Partie beim Aufsteiger 1. FC Bocholt (Samstag, 14 Uhr) ist der Südstadt-Klub immerhin von den Abstiegsrängen auf Platz 14 geklettert, ein Platz vor dem kommenden Gegner. „Die Mannschaft durchläuft eine Entwicklung. Es sind unterschiedliche Aspekte, an denen wir gearbeitet haben“, beschrieb von Ahlen seine Sicht der Fortschritte etwas kryptisch. „Im Moment werden wir für diese Arbeit belohnt. Aber es liegt noch viel weitere Arbeit vor uns.“

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Zuletzt hatte sich die Fortuna defensiv stabilisiert und weit weniger individuelle Fehler produziert. Zeitgleich gelang es, die Effizienz im gegnerischen Strafraum von den Werten eines potenziellen Absteigers hin zu der eines durchschnittlichen Regionalligisten zu steigern. „Unsere Entwicklung muss weitergehen. Erfolgserlebnisse können das natürlich beschleunigen“, sagte von Ahlen. Am Samstag in Bocholt könnte Jules Schwadorf zu seinem ersehnten Debüt für die Fortuna kommen. Der gebürtige Kölner, der bereits bei diversen Groß-Vereinen in Nordrhein-Westfalen unter Vertrag stand und im Sommer von Preußen Münster in seine Heimatstadt wechselte, hatte sowohl die Vorbereitung als auch sämtliche bisherigen Saisonspiele aufgrund einer zunächst falsch diagnostizierten Muskelverletzung verpasst. Der Umfang der Blessur, ein Bündelriss, war nicht erkannt worden.

Trio muss weiter pausieren

Doch nun ist der 29-Jährige im Mannschaftstraining und stand bereits am vergangenen Wochenende im Aufgebot. Von einer Startelf-Verfassung ist Schwadorf wohl noch ein gutes Stück entfernt, doch ein Joker-Einsatz ist im Bereich des Möglichen. „Aufgrund seiner Erfahrung und seiner sportlichen Qualität kann Jules der Mannschaft immer etwas geben“, sagte von Ahlen.  Schwadorf ist auf allen offensiven Mittelfeldpositionen einsetzbar und kann Torgefahr entwickeln.

Verzichten muss Trainer von Ahlen hingegen auf Kai Försterling, Maik Kegel und Dominik Lanius, das Trio ist verletzt.