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Erste Corona-TestreiheErgebnisse bei Viktoria Köln sind alle negativ

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Alle Befunde der ersten Corona-Testreihe bei Viktoria Köln fielen negativ aus.

Köln – Marcus Steegmann war erleichtert. „Das sind gute Nachrichten“, befand der Sportliche Leiter des FC Viktoria Köln, nachdem am Wochenende eine erste Testreihe auf das Corona-Virus ausschließlich negative Befunde bei Spielern, Trainern und dem Funktionsteam des Fußball-Drittligisten ergeben hatte.

Ein wenig mulmig war Steegmann vor der Probenauswertung schon zumute gewesen: „Obwohl wir die Hygienevorschriften und Abstandsregeln von Beginn an äußerst ernst genommen haben, war trotzdem eine gewisse Unsicherheit vorhanden.“

Zweite Testreihe steht noch aus

Bevor der aktuelle Tabellenzwölfte, der seit Mitte April lediglich in Kleingruppen arbeitet, aber wieder mit Mannschaftstraining beginnen darf, muss erst noch ein zweiter Test bei allen am Trainingsbetrieb beteiligten Personen durchgeführt werden. „Sollte auch die zweite Überprüfung in dieser Woche gut verlaufen, ist der Weg geebnet, dass die Mannschaft wieder unter regulären Bedingungen trainieren kann“, erklärt Steegmann.

Die Corona-Tests sind Teil des Gesundheits- und Hygienekonzepts, das vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs gemeinsam entwickelt wurde. Die Kosten für die Tests werden durch den mit 7,5 Millionen Euro gefüllten Solidarfonds der DFL abgedeckt, der den Clubs der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga zu gleichen Teilen zugute kommt.

Neustart der 3. Liga Ende Mai

Derweil plant der DFB den Re-Start in der 3. Liga wohl für Dienstag, den 26. Mai. Das geht aus einem Schreiben hervor, das der Verband am Freitag an die 20 Vereine versendet hat. Um die elf noch auszutragenden Spieltage bis spätestens 30. Juni, dem Tag des Vertragsendes vieler Spieler und Sponsoren, über die Bühne zu bringen, stehen fünf englische Wochen hintereinander im Raum.

„Das wäre aus mentaler und körperlicher Sicht eine große Herausforderung. Der Begriff der Rotation bekäme dann eine völlig neue Bedeutung“, meint Marcus Steegmann. Allerdings ist auch dem Viktoria-Sportchef viel daran gelegen, die Saison nicht in den Juli hinein verlängern zu müssen: „Das wäre ein vertragliches Dilemma. Wir müssten dann schauen, wie wir mit dieser Situation umgehen.“

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Ein entsprechender Rahmenterminplan soll nach Informationen der „Sportschau“ am Montag vom DFB-Präsidium verabschiedet werden. Für Wochenbeginn sei auch die Freigabe der Politik zugesagt worden. Zuletzt hatten sich vor allem Sachsen-Anhalt und Thüringen quergestellt und bis Ende Mai jeglichen Wettkampfbetrieb untersagt.