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ForschungNeues Mint-Lab auf Metabolon steht Schulen in der Region offen

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Zum Thema Windenergie forschen die Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bensberg im neuen Mint-Lab auf Metabolon.

Lindlar – Anna Schirmeisen und ihre Klassenkameraden vom Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg forschen zum Thema Windenergie. Dazu tragen sie weiße Kittel und haben die passenden Messgeräte griffbereit. „Wir überprüfen gerade den Einfluss der Windgeschwindigkeit auf eine Windenergieanlage“, erklärt die 15-Jährige.

Die Schüler aus Bensberg dürfen gemeinsam mit einer Klasse des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums aus Wiehl als erste die neuen Laboreinrichtungen des Mint-Labs testen. Die Abkürzung Mint steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Und zu diesem Themenfeld ist Mittwoch ein neuer außerschulischer Lernort zur Berufs- und Studienorientierung auf Metabolon eröffnet worden.

Das Schülerlabor Mint-Lab soll von nun an Schülern der Sekundarstufe II einen Ort zur Förderung der Mint-Kompetenzen und zur Sensibilisierung für die Themen Umwelt, Ressourcen und Energieformen der Zukunft bieten. Realisiert wurde das Mint-Lab in Zusammenarbeit, unter anderem mit den „Zukunft durch Innovation Netzwerken“ in Rhein- und Oberberg, das sind Netzwerke, die zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses gegründet wurden.

Offiziell wurde das neue Mint-Lab mit einem Empfang am Mittwoch eröffnet.

Auch Berufsschüler und Auszubildende können das Angebot des Mint-Labs nutzen. Als „Kernleuchtturm“ beschreibt Oberbergs Landrat Jochen Hagt den Lernort Metabolon, er eröffnete das Mint-Lab nun bei einem offiziellen Empfang. Die zukunftsorientierten Bildungseinrichtungen hätten Vorbildfunktionen für den gesamten Oberbergischen Kreis und darüber hinaus, so Hagt.

Mit dem Mint-Lab und den anderen außerschulischen Lernorten trage Oberberg dazu bei, Werte wie Nachhaltigkeit möglichst früh an Kinder und Jugendliche heranzuführen. Das Schülerlabor sei außerdem ein perfekter Nährboden, auf dem neue Fachkräfte im Bereich der Naturwissenschaften heranwachsen könnten.

Sechs Module mit verschiedenen Schwerpunkten gibt es im neuen Mint-Lab. Zum Beispiel Klimawandel, alternative Wärmequellen oder Energie aus Sonnenlicht. Die Schüler aus Bensberg und Wiehl messen gerade die Spannung, die ein kleines Windrad bei unterschiedlichen Abständen zu einem Gebläse erzeugt. „Ich kann mir schon vorstellen, mal etwas naturwissenschaftliches zu studieren“, sagt Anna Schirmeisen. In welche Richtung es genau gehen soll, weiß sie aber noch nicht.

Metabolon ist auch ein Standort der Technischen Hochschule Köln. Schüler, die das Mint-Lab besuchen, können sich die Arbeit schon als Vorleistung für das Physikpraktikum in verschiedenen Studiengängen der Hochschule anerkennen lassen.

Kontakt: Das Mint-Lab steht Schulen kostenfrei nach Terminvereinbarung zur Verfügung. Anmeldung unter Telefon 0 22 63/80 55 34. Informationen zu Lerninhalten gibt’s bei Yannick Bucklitsch, Telefon 022 66/ 90 09 11.