Die Produktion in Rumänien ruht derzeit. Ford betont jedoch, dass dies seit Langem geplant war.
„Missverständnis“Kölner Autobauer Ford widerspricht Rumäniens Regierungschef

Ein Ford-Logo ist auf einem Gebäude zu sehen. (Archivbild)
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Der Autobauer Ford legt seine Produktion in Rumänien aufgrund der Sommerferien vorübergehend still und nicht wegen drohender Stromengpässe. Das stellte ein Firmensprecher in Köln klar. Er sprach mit Blick auf Aussagen von Rumäniens Ministerpräsident Ilie Bolojan von einem „Missverständnis“.
Bolojan hatte zuvor nach einem Krisen-Treffen mit Groß-Stromverbrauchern erklärt, dass Autobauer, darunter Ford, ihre Produktion in Rumänien aufgrund der Energie-Krisensituation unterbrechen würden. Weitere Unternehmen würden diesem Beispiel folgen, fügte Bolojan hinzu.
In Rumänien herrscht Stromkrise – Bürger zum Sparen aufgefordert
„Fakt ist jedoch, dass aufgrund der regulären und lange im Voraus geplanten Sommerferien vom 01. bis 19.08.26 derzeit keine Produktion stattfindet“, hieß es aus der Europa-Niederlassung von Ford in Köln. Auch in den Ford-Werken in Deutschland gebe es regelmäßig Werksferien.

Das Kernkraftwerk Cernavoda, das aufgrund extrem niedriger Wasserstände einen seiner Reaktoren abschalten musste, liegt in der Nähe der Donau.
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In Rumänien herrscht wegen der Dürre und Hitze eine akute Strom-Krise. Wegen des zu niedrigen Wasserstands der Donau musste im Kernkraftwerk Cernavoda einer der zwei Reaktoren heruntergefahren werden, weil das Kühlwasser nicht ausreichte. Auch dem zweiten Reaktor droht die Abschaltung.
Zudem produzieren die Wasserkraftwerke wegen gesunkener Pegel aller Flüsse zu wenig Strom. Die Regierung hat deswegen die Industrie, Kommunen und Bürger zum Stromsparen aufgerufen.
