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Ärm en ÄrmSie schunkeln bis in die letzten Reihen

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Ärm en Ärm oder Hand in Hand: Geschunkelt wird auch über den Tisch hinweg.

Ärm en Ärm oder Hand in Hand: Geschunkelt wird auch über den Tisch hinweg.

Rund 5000 Euro an Spenden kamen bei „Ärm en Ärm“ zugunsten der Rundschau-Altenhilfe zusammen.

„Spitze!“, das ist das Wort, mit dem Brigitte Wicharz die Sitzung „Ärm en Ärm“ beschreibt. Noch tanzen die Kammerkätzchen und Kammerdiener, noch stehen die Paveier als Höhepunkt auf dem Programm, doch die 76-Jährige weiß schon jetzt: Ihre Erwartungen sind erfüllt.

Das Publikum hört aufmerksam zu

„Eine tolle Sitzung“, das hatten sie und ihre Freundinnen vom Seniorennetzwerk Höhenberg sich  gewünscht, als sie kurz vor dem Start befragt wurden. Und vor allem eine, bei der auch Redner zu Wort kommen. Jetzt, knapp fünf Stunden später, haben die Damen im Blümchen-Look das Duo Willi & Ernst, den „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger und Jörg P. Weber mit seiner Büttenrede erlebt. Und Brigitte Wicharz sagt: „Es war so toll, dass alle zugehört haben.“

Damen mit Blümchen: Die Frauen vom Seniorennetzwerk Höhenberg.

Damen mit Blümchen: Die Frauen vom Seniorennetzwerk Höhenberg.

Da macht es gar nichts, dass das Seniorennetzwerk Höhenberg ziemlich weit hinten sitzt. Bis in die letzte Reihe tragen die Stimmen der Redner, bis in die letzte Reihe wird aber auch gesungen und geschunkelt beim Jugendchor St. Stephan oder Miljö, bei den Treuen Husaren oder den Flöhen. Besonders diese Jugendtanzgruppe hat es Brigitte Wicharz  angetan: „Jung und Alt können im Karneval zusammen feiern, das ist hier immer wieder sehr gut herausgekommen.“

Alle Generationen feiern zusammen

Und sie verrät, dass sie persönlich kaum noch zu Sitzungen gegangen ist, weil „es nur noch Gesang und Tanz gab“. Bei „Ärm en Ärm“ aber fand sie „von Anfang an die Mischung sehr gut“. Alle Generationen zusammen, leise und laute Beiträge und Respekt für Künstler und Tradition – das Konzept ist bei den Frauen aus Höhenberg angekommen.

Und dazu lässt sich bei „Ärm en Ärm“ auch noch Gutes tun: Mit dem Kauf der Eintrittskarten, aber auch mit einer zusätzlichen Spende. Auf den Tischen liegen Überweisungsträger und Stifte bereit, Pia Kind von der Rundschau-Altenhilfe nimmt sie noch während des Abends dankend entgegen: Rund 5000 Euro kommen so zusammen.

Brigitte Wicharz, die auch schon Weihnachtspakete der Altenhilfe verteilt hat, will zum Schluss noch etwas loswerden: „Es ist toll, was für eine Arbeit DIE GUTE TAT macht!“