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Schüsse aus fahrendem Auto in WahnZwei Männer wegen versuchten Mordes vor Gericht

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Am Tatort: Polizisten sicherten auf dem Fasanenweg Spuren und sammelten Projektile ein. 

Köln – Es war eine Szene wie in einem Gangsterfilm: Am Morgen des 9. Mai des Jahres 2016 will ein 49 Jahre alter Geschäftsmann in Porz-Wahn in seinen Pkw steigen, als plötzlich ein Auto an ihm vorbeifährt. Vom Rücksitz des Wagens fallen Schüsse durch das geöffnete Fenster. Der 49-Jährige wird mehrmals getroffen, er sackt auf dem Boden zusammen, seine Frau läuft schreiend zu ihm. Er überlebt.

Seit Donnerstag sind nun zwei Männer (27 und 49 Jahre) wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht angeklagt. Sie sollen laut Staatsanwaltschaft hinter dem Anschlag auf den Geschäftsmann stecken – der Ältere als Auftraggeber des Mordes, der Jüngere als Schütze.

Angeblich Betrug um hohe fünfstellige Summe

Laut Anklage soll der mutmaßliche Auftraggeber der Tat ein ehemaliger Geschäftspartner des späteren Opfers gewesen sein. Von diesem habe sich der Angeklagte um einen hohen fünfstelligen Betrag betrogen gefühlt. Nachdem der 49-Jährige den 27-jährigen Türsteher in einer Shisha-Bar kennengelernt hatte, soll er diesem 2000 Euro für die Ermordung des Geschädigten geboten haben.

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Am Morgen des Tattages soll der 27-Jährige dann vom Rücksitz eines Ford C-Max in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus des Geschädigten im Vorbeifahren sechs Schüsse aus einer Browning-Pistole auf den Geschädigten abgefeuert haben. Laut Anklage wurde der 49-Jährige in einen Oberschenkel und einen Arm getroffen. Er musste mehrfach operiert werden.

Die Angeklagten schwiegen bei Prozessauftakt zu den Vorwürfen. Der Verteidiger des Jüngeren schloss eine Einlassung aber nicht aus. Bis Anfang Juni sind 14 Prozesstage terminiert.