Nach fünf Jahren Pause finden am Samstag wieder die Kölner Lichter statt.
Anreise, Sperrungen, VerboteDas sollten Besucher der Kölner Lichter für den Samstag wissen

Spektakuläres Schauspiel vor dem Nachthimmel bieten die Kölner Lichter.
Copyright: Denise Hackmann
Es ist eine Veranstaltung mit Strahlkraft im doppelten Sinn. Wenn am Samstag, 30. August, in Köln endlich wieder das Feuerwerksspektakel Kölner Lichter auf dem Rhein steigt, werden Hunderttausende Besucher erwartet. Nach der Premiere im Jahr 2001 entwickelten sich die Kölner Lichter schnell zu einer der größten Feuerwerks-Shows Deutschlands. Dann setzte die Corona-Pandemie einen Zwangsstopp. Es folgten Finanzierungsprobleme. Umso mehr freut sich Veranstalter Werner Nolden, dass die Show in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Was Besucherinnen und Besucher wissen sollten.
Ruderrennen
Um 20 Uhr startet die Stadtachter-Regatta in Rodenkirchen. Erstmalig in der über 100-jährigen Geschichte ist sie als Mixed-Rennen ausgeschrieben, das heißt in jedem Achter sitzen je vier Ruderinnen und Ruderer. Am Rheinufer in Rodenkirchen steigt zeitgleich eine Beachparty.
Schiffskonvoi
Der Schiffskonvoi besteht aus 25 festlich beleuchteten Schiffen und startet um 21 Uhr von Porz aus Richtung Zoobrücke. Gegen 21.35 Uhr wird der Konvoi die Innenstadt passieren. Zur Begrüßung der Schiffe werden die Besucher entlang der Ufer die Handylampen hochhalten, um gemeinsam ein leuchtendes Meer aus kleinen Lichtern zu schaffen. Zur Untermalung wird eine stimmungsvolle Melodie über die Beschallungstürme abgespielt.
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Feuerschiff
Neu ist ein Feuerschiff, das den Konvoi begleitet. Vom Schiff aus wird die gesamte Strecke über Spezialpyrotechnik abgebrannt, um das Publikum an den Ufern und auf den Schiffen zu unterhalten.
Hauptfeuerwerk
Gegen 22.30 Uhr wird es explosiv. Das knapp 30-minütige musiksynchrone Höhenfeuerwerk wird von zwei 120 Meter langen Schiffen in Höhe des Tanzbrunnens von der Rheinmitte aus gezündet.
Unterhaltung
Über die Beschallungstürme auf beiden Rheinseiten werden die Besucher musikalisch unterhalten und auf den Höhepunkt, das Höhenfeuerwerk zu Musik, eingestimmt. Ex-Höhner-Frontmann Henning Krautmacher moderiert.
Anreise
Es dürfte sehr voll werden. Deshalb wird allen Besuchern eine Anreise bis spätestens 19 Uhr empfohlen. Man sollte möglichst öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Kölner Verkehrsbetriebe verstärken ihren Betrieb auf vielen Linien und fahren bis 1.45 Uhr im 15-Minuten-Takt. Auf der Linie 18 werde ab 23 Uhr alle Fahrten, die planmäßig in Klettenberg enden würden, bis Brühl Mitte verlängert. Die Linie 12 fährt in der Nacht bis Merkenich anstatt nur bis Niehl.
Sperrungen
Es wird Sperrungen im Innenstadtbereich auf beiden Rheinseiten geben. Gesperrt sind am Samstag: Auenweg zwischen Ottoplatz und Deutz-Mülheimer-Straße ab 15 Uhr; die Nordseite der Hohenzollernbrücke ab 16 Uhr; Opladener Straße, Mindener Straße sowie Deutzer Brücke in Richtung Innenstadt voraussichtlich ab 17 Uhr; Konrad-Adenauer-Ufer spätestens ab 17 Uhr und die Südseite der Hohenzollernbrücke ab 20 Uhr. Hinzu kommen aktuelle Baumaßnahmen. So kann die Siegburger Straße nicht in Richtung Deutz befahren werden und die Deutzer Brücke ist stadtauswärts gesperrt. Autofahrer müssen Zoobrücke oder Severinsbrücke nutzen, um über den Rhein zu kommen.
Verbote
Aus Sicherheitsgründen gibt es eine Vielzahl von Halteverbotszonen. Sie sind rund um Ottoplatz, Goldgasse, Niederländer Ufer und Breslauer Platz. Drohen dürfen am Samstag rund um die Veranstaltungsfläche nicht mitgeführt werden. Die Stadt Köln hat ein Drohnen-Mitführverbot per Allgemeinverfügung erlassen. Es gilt am Veranstaltungstag von 6 Uhr bis 2 Uhr. Als Grund nennt sie den Schutz der Besucherinnen und Besucher. Das Feuerwerk kann nicht von der Treppenanlage am Rheinboulevard betrachtet werden. Die Treppen sind ab 8 Uhr am Samstag gesperrt. Auf dem Hauptbahnhof und am Bahnhof Deutz hat die Bundespolizei gefährliche Gegenstände verboten, sie dürfen nicht in Jacken und Taschen mitgeführt werden.
Tickets
Grundsätzlich kostet es nichts, vom Rheinufer aus das Feuerwerk zu sehen. Wer ohne Gedränge auf einem speziellen Bereich zusehen möchte, braucht ein Ticket. Plätze gibt es noch auf der Sparkassen-Tribüne, den Rheinterrassen,Rheinloft-Cologne, dem Riesenrad und der Fux-Terrasse. Auf den meisten Schiffen sind die Plätze ausgebucht. Der Verkauf läuft online.