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„Loss mer Weihnachtsleeder singe“ in KölnAm vierten Advent ins Stadion mit Plätzchen und Blockflöte

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Die Lucky Kids und der Jugendchor St. Stephan unterstützen mit Chorleiter Michael Kokott (l.) das singende Publikum. Einer der prominenten Vorsänger ist Höhner-Frontmann Henning Krautmacher (unten Mitte).

Köln – Kölns größten Chor muss man nicht lange suchen: Er steht bei jedem Heimspiel des FC in der Südkurve. Statt „Oh wie ist das schön“ soll am vierten Advent durch das Rheinenergie-Stadion allerdings „O Tannenbaum“ und „O du fröhliche“ schallen. Das Mitsingkonzert „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ am 20. Dezember veranstaltet die DuMont Livekon GmbH des Medienhauses DuMont Rheinland, zu dem auch die Kölnische Rundschau gehört, zusammen mit den Sportstätten. Vorbild ist Berlin: „Im Stadion der Alten Försterei gibt es das schon seit 2003. Mittlerweile mit 30 000 Besuchern“, so Livekon-Geschäftsführer Johannes Müller.

Auch in Köln soll das Mitsingkonzert zur Tradition werden. Klassische Weihnachtslieder wie „Tochter Zion“ oder „Alle Jahre wieder“ sollen sich mit kölschen und international bekannten Melodien wie „Feliz Navidad“ oder „Let it snow“ abwechseln. Als „menschliches Megafon“ funktionieren dabei der Jugendchor St. Stephan und die Lucky Kids. Für musikalische Unterstützung sorgt eine zehnköpfige Live-Band. Chorleiter Michael Kokott lädt außerdem andere Chöre ein, mit auf der Bühne direkt an der Südkurve zu singen. Platz sei für rund 5000 Chormitglieder, so Kokott. Als Vorsänger kommen unter anderem Henning Krautmacher, Peter Brings und Cat Ballou zum Zug. „Mein Lieblingsweihnachtslied ist ja ,O Tannenbaum’“, verrät Cat-Ballou-Schlagzeuger Michael Kraus. Außerdem werde die Band einen eigenen Weihnachtssong spielen.

Die Weihnachtslieder für Tausende Stimmen arrangiert Richard Hellenthal. Der musikalische Leiter war schon mit Heino, Fanta 4 oder Max Herre auf Tour. Beim Mitsingkonzert im Stadion achtet er vor allem auf die richtige Tonart: „Damit auch jeder mitsingen kann.“ In der Dunkelheit soll das Stadion dann weihnachtlich illuminiert werden, an die Besucher sollen Lichter verteilt werden.

Die Veranstalter wünschen sich, dass Familien so animiert werden, die Adventszeit gemeinsam zu feiern. „Es wäre schön, wenn sie vorher zusammen Plätzchen backen“, so Livekon-Geschäftsführer Ralf Becker. Diese dürfen natürlich mitgebracht und verteilt werden: Speisen und Getränke sind am vierten Advent im Stadion ausdrücklich erlaubt. Und noch etwas sollte im Gepäck nicht fehlen: eine Blockflöte. „Wir wollen als größtes Blockflötenkonzert der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde“, so Becker. Die Noten und eine Anleitung zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ soll vorher im Internet veröffentlicht werden. „Es ist wirklich einfach. In C-Dur, ohne Fis und B“, verspricht Kokott. 20 000 Blockflöten seien nötig, um den Rekord zu brechen.

Einlass ist um 15 Uhr, Beginn um 17 Uhr. Karten (bei Kölnticket) kosten 5 Euro, Kinder bis 13 Jahre zahlen 4 Euro. Im Preis sind Gebühr und VRS-Ticket inbegriffen. Chöre können sich unter kontakt@livekon.de melden.