Köln-Bayenthal – In vollem Gange sind derzeit die Arbeiten im Bereich Alteburger Straße/ Bayenthalgürtel/ An der Alteburger Mühle rund um die Bismarck-Säule. Auf Vorschlag der Verwaltung hat die Politik im Jahr 2016 entschieden, dass an verschiedenen Stellschrauben gedreht wird, um die Kreuzung zu optimieren. Damit soll vor allem der Schulweg für Kinder sicherer werden.
Raser im Kölner Süden
Täglich befahren rund 6100 Fahrzeuge den Knotenpunkt. Vor den Arbeiten führte die Vorfahrtstraße An der Alteburger Mühle geradlinig in Richtung Alteburger Straße. Das ermunterte den ein oder anderen Fahrzeuglenker zu einem recht sportlichen Umgang mit dem Gaspedal. Das soll mit der neuen Regelung anders werden. Denn aus der geradlinigen Vorfahrtsstraße An der Alteburger Mühle wird eine abknickende auf den Bayenthalgürtel.
Gehwege werden verbreitert
Diese Änderung sorge, so die Verwaltung in ihrer Vorlage für die politischen Gremien, für eine Geschwindigkeitsreduzierung und damit einhergehend für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. Erfreulich für die Fußgänger: Die Gehwege werden allerorten verbreitert. Und zwei neue Fußgängerüberwege über die Alteburger Straße und An der Alteburger Mühle in Verlängerung des Bayenthalgürtels bieten Gelegenheiten, die Straßen sicher zu überqueren.
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Radfahrer radeln im Zukunft über Schutzstreifen, die auf der Alteburger Straße und dem Bayenthalgürtel markiert werden. Für die Autofahrerinnen und -fahrer wird sich nach Abschluss der Arbeiten noch einiges mehr verändert haben. Die Einmündung des südöstlichen Astes des Bayenthalgürtels zwischen dem Oberländer Ufer und An der Alteburger Mühle, die in letztere mündet, wird schmaler als bisher und von der Kreuzung abgerückt.
Unechte Einbahnstraße ist Geschichte
Die sogenannte „unechte Einbahnstraße“ zwischen Bayenthalgürtel ist Geschichte. Unecht bedeutete an dieser Stelle, das es verboten war, aus der Straße An der Alteburger Mühle auf den südöstlichen Ast des Bayenthalgürtels abzubiegen. Dort allerdings war der Zweirichtungsverkehr gestattet. Ab sofort wird der Bayenthalgürtel zwischen dem Oberländer Ufer und An der Alteburger Mühle als „echte“ Einbahnstraße ausgewiesen, auf der man nur in eine Richtung fahren darf. Dank der deutlich schmaleren Einmündung zur Straße An der Alteburger Mühle wird das Befahren der Straße gegen die Einbahnstraßenrichtung gegen die Fahrtrichtung ausgeschlossen.
Barrierefreie Buskaps am Bayenthalgürtel
Auch an die KVB-Kundinnen und -Kunden hat man gedacht. Die beiden Bushaltestellen am Bayenthalgürtel werden zu barrierefreien Buskaps umgebaut. Somit kann man mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen bequem einsteigen. Die Verlängerung der Gürtelbahn bis zu dieser Stelle steht schließlich noch in den Sternen. Allerdings will man mit den neuen Buskaps eine verbesserte Verknüpfung mit der Stadtbahnhaltestelle Marienburg/Bayenthalgürtel erreichen.
Rund 600.0000 Euro Kosten
Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von 604.200 Euro. Ausgewiesen werden in der Verwaltungsvorlage so genannte Straßen-Beleuchtungskosten in Höhe von 15.000 Euro. Diese Summe wird der Stadt Köln allerdings von der Rhein-Energie über den gesamten Zeitraum der Nutzung anteilig in Rechnung gestellt.