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Einschränkungen für PatientenUniklinik Köln erwartet vier Streiktage – Ausfälle in OP-Sälen

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Verdi und weitere Gewerkschaften rufen in den kommenden Tagen zur Arbeitsniederlegung auf. (Archivbild)

Verdi und weitere Gewerkschaften rufen in den kommenden Tagen zur Arbeitsniederlegung auf. (Archivbild) 

Am 3.,4.,5. und 10 . Februar ist die Uniklinik betroffen. Auch in weiteren Bereichen der Stadt stehen in dieser Zeit Streiks an. 

Erneut müssen Patientinnen und Patienten der Uniklinik mit terminlichen Einschränkungen rechnen. Mehrere Gewerkschaften haben vom Dienstag, 3. Februar, bis zum Donnerstag, 5. Februar, sowie am 10. Februar zum Streik in dem Krankenhaus aufgerufen. „Die Versorgung von Notfällen ist über eine Notdienstvereinbarung sichergestellt“, teilte die Uniklinik auf ihrer Website mit. Gleichwohl müssten viele Behandlungen ausfallen.

„An den Warnstreiktagen stehen der Uniklinik geplant weniger als ein Drittel der regulären OP-Kapazitäten zur Verfügung“, erklärte ein Sprecher. Betroffen seien Personen, „deren Behandlung medizinisch vertretbar verschoben werden kann“, heißt es online. Die jeweiligen Fachbereiche würden darüber informieren.

Erst Mitte und Ende Januar war die Uniklinik für jeweils zwei Tage von Streiks betroffen. Hintergrund der Streikwelle sind Verhandlungen über Gehaltserhöhungen zwischen Gewerkschaften wie Verdi und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) die am 11. Februar in Potsdam in die dritte Runde gehen.

„Die Abschlüsse gelten dann auch für viele Beschäftigte der Uniklinik Köln. Gleichwohl ist die Uniklinik Köln weder direkt noch indirekt an den Verhandlungen beteiligt“, antwortet der Sprecher des Krankenhauses auf die Frage, wie die Uniklinik zu den Streiks stehe. „Die Auswirkungen der aktuellen Warnstreiktage auf die Patientenversorgung sind deutlich spürbar, zahlreiche Operationen sowie andere Behandlungen mussten bereits auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden“, erklärte er weiter.

Verdi ist an allen vier Streiktagen in der Uniklinik beteiligt, wie ein Sprecher mitteilte. Am heutigen Dienstag streike deshalb die Berufsgruppe Patientenservice. Zu einer Demo kommt es durch die Gewerkschaften Deutscher Beamtenbund und Tarifunion (dbb) und Verband der Landes-Beamten, -Angestellten und -Arbeiter Nordrhein-Westfalen (vdla): Der Weg führt vom Bettenhaus zur Uniwiese, wo um 10.30 Uhr eine Kundgebung stattfindet, wie die dbb mitteilte.

Warnstreiks in vielen Bereichen Kölns am 4. und 10. Februar

Am Mittwoch ruft Verdi zu einem Warnstreik in ganz NRW auf. Betroffen seien alle Bereiche, die unter die laufende Tarifrunde fallen, sagte der Sprecher. In diese Kategorie fallen neben der Uniklinik auch Hochschulen wie die Universität zu Köln, oder die Technische Hochschule, sowie Teile der Bezirksregierung und der Staatsanwaltschaft und des Landesbetriebs Straßenbau NRW.

An diesem Tag findet in Köln auch eine Demonstration statt. Dieses starte gegen 9.45 Uhr am Bettenhaus der Uniklinik, führe danach zur Bezirksregierung und ende am Hans-Böckler-Platz, wo um 11 Uhr eine Kundgebung abgehalten werde.

Am Donnerstag gehe es in der Uniklinik mit Arbeitsniederlegungen von Beschäftigten der OP-Säle, Intensivstationen und Anästhesie unter der Organisation von Verdi weiter. Die anhaltende Streik-Welle gipfelt am 10. Februar. Auch dann rufen die Gewerkschaften landesweit zu Warnstreiks auf und die am Mittwoch involvierten Kölner Einrichtungen sind erneut betroffen.