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Drohendes Verkehrs-Chaos Am Mittwoch stehen Busse und Bahnen in Köln still

Im Bus der KVB

Im Bus der KVB

Köln – Köln droht am Mittwoch ein Verkehrschaos. Wegen eines ganztägigen Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi bleiben die Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe im Depot.

Auch viele Busse der KVB fahren nicht. Weil viele Nutzer von Bus und Bahn an solchen Streiktagen aufs Auto umsteigen, muss auch auf den Straßen und Autobahnen im Raum Köln mit erheblich mehr Verkehr gerechnet werden.

Wie die KVB mitteilt, finden ab Mittwoch, 3 Uhr, keine Stadtbahn-Fahrten mehr statt. Nur die durch Subunternehmen durchgeführten Bus-Fahrten  können erfolgen. Der Betrieb der KVB wird erst zum Beginn des nächsten Betriebstages am Donnerstag, 22. März, wieder aufgenommen.

Auch Stadtbahn-Linien sind betroffen

Da  am Mittwoch auch in Bonn gestreikt wird, verkehren auch die Stadtbahn-Linien 16 und 18, die die KVB gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betreibt, den ganzen Tag nicht.

Die KVB bitte alle Fahrgäste nach Möglichkeit auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen auszuweichen. 

Innerhalb der räumlichen Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln.

Kitas, Kliniken und Müllabfuhr zum Streik aufgerufen

Bestreikt werden auch die städtischen Kindertagesstätten. Eltern werden gebeten, sich in den Einrichtungen zu informieren, ob eine Notbetreuung erfolgt oder die Kita am Mittwoch geschlossen bleibt.

Auch an den städtischen Kliniken wird gestreikt. Die Notfallbetreuung der Patienten ist gesichert, jedoch kann es sein, dass vereinzelt geplante Operationen verschoben werden müssen.

Zum Warnstreik aufgerufen sind auch die Beschäftigten der Rheinenergie, der Müllabfuhr (AWB),  der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter der Stadt Köln.

Mit dem Warnstreik erhöht die Gewerkschaft in der Tarifrunde im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen den Druck auf die Arbeitgeber. Verdi fordert für die Beschäftigten 6,0 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr.