Der Kreisvorsitzende der Liberalen, Jan Griskewitz, bezeichnet die Landtagswahl als „Schicksalswahl für die FDP“. Nun wurden zwei Kandidaten aufgestellt.
Landtagswahl 2027Diese Kandidaten schickt die FDP im Kreis Euskirchen ins Rennen

Tritt für die Liberalen im Wahlkreis Euskirchen I an: Unternehmer Omar Khaled.
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Die FDP im Kreis Euskirchen hat ihre beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027 bestimmt. Gewählt wird am Sonntag, 25. April. Bei der Aufstellungsversammlung im Kurhaus Gemünd votierten die Mitglieder jeweils einstimmig für Omar Khaled aus Euskirchen und Lukas Krüger aus Mechernich.
Der 28-jährige Khaled tritt im Wahlkreis 8 (Euskirchen I) an. Dazu gehören Bad Münstereifel, Blankenheim, Euskirchen, Kall, Mechernich, Nettersheim und Zülpich. Khaled ist selbstständiger Filmemacher und Unternehmer im Bereich Medien und Marketing. Seine beruflichen Erfahrungen seien auch ein Grund dafür, dass er sich politisch engagiere, sagte Khaled bei der Versammlung.

Lukas Krüger kandidiert für die FDP bei der kommenden Landtagswahl in Schleiden, Hellenthal und Dahlem.
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„Als Unternehmer erlebe ich jeden Tag, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und für die Konsequenzen einzustehen.“ Politisch will Khaled seinen Schwerpunkt vor allem auf Wirtschaft und Mittelstand, Bürokratieabbau und Verwaltungsmodernisierung sowie Infrastruktur und Digitalisierung legen. Politik müsse die Realität der Menschen und Unternehmen vor Ort kennen und ernst nehmen, erklärte der 28-Jährige.
Deutliche Kritik an der Landesregierung
Im Wahlkreis 12 (Düren II – Euskirchen II) geht Lukas Krüger für die Liberalen ins Rennen. Dazu gehören Dahlem, Hellenthal und Schleiden. Der 24-Jährige ist in Mechernich geboren und aufgewachsen, studiert in Bonn auf Lehramt und gehört seit acht Jahren der FDP an. Seine politischen Schwerpunkte sieht er vor allem in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik sowie in der Förderung des Ehrenamts.
In seiner Bewerbungsrede übte Krüger deutliche Kritik an der schwarz-grünen Landesregierung. Er bemängelte unter anderem die Entwicklung des gegliederten Schulsystems, fehlenden Bürokratieabbau und Kürzungen an den Hochschulen.
Mit seiner Kandidatur wolle er zu einem Comeback der FDP beitragen, sagt Krüger. Dabei gehe es aus seiner Sicht jedoch nicht allein um seine Partei, sondern um einen politischen Kurswechsel in Nordrhein-Westfalen.
Kreisvorsitzender Jan Griskewitz bezeichnete die Landtagswahl als „Schicksalswahl für die FDP“. Mit Khaled und Krüger habe der Kreisverband zwei Kandidaten gefunden, die für einen „liberalen Neuanfang“ in Nordrhein-Westfalen stünden.
