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Größte KirmesWaldbröler Stadtfest als „Zeichen für Zusammenhalt und Optimismus“

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Unser Foto zeigt das Riesenrad auf der Waldbröler Stadtfest-Kirmes. Im Hintergrund links ist der Breakdancer zu sehen, ein weiteres großes Fahrgeschäft.

Zum zweiten Mal dabei ist das Riesenrad auf dem Parkplatz neben der Hochstraße und ein „7D-Simulator“, in dem die Gäste in einer mehrachsig bewegten Kabine rasante Abenteuerfahrten erleben können.

 Sechs große Fahrgeschäfte und 52 Stände locken auf die größte Kirmes im Oberbergischen.

„Es ist schön zu sehen, wie sich unsere Innenstadt in diesen Tagen wieder mit Leben, Musik, Begegnungen und Vorfreude füllt“, freute sich Bürgermeisterin Larissa Weber. Am Freitagnachmittag eröffnete sie das Waldbröler Stadtfest, die größten Kirmes im Oberbergischen. Doch bevor die Fahrgeschäfte ihre ersten Runden drehten, sei jede Menge Organisation erforderlich: „Vor diesem Fest liegen viele Tage harter Arbeit, unzählige Stunden Vorbereitung und ganz viel persönlicher Einsatz. Hier wurde bis tief in die Nacht aufgebaut, geschleppt und geschraubt.“

Unser Stadtfest ist mehr als eine Kirmes. Es ist ein Zeichen für Zusammenhalt, Lebensfreude und Optimismus.
Bürgermeisterin Larissa Weber

Sie dankte allen, die das Stadtfest ermöglicht haben, besonders aber Ausrichter Andreas Alexius und „Wir für Waldbröl“-Geschäftsführer Martin Finke, „die mit großem Engagement, viel Herzblut und einem beeindruckenden Organisationstalent dafür gesorgt haben, dass unsere Innenstadt an diesem Wochenende wieder zu einem Ort voller Leben und Begegnung wird.“ Die Rathauschefin betonte: „Unser Stadtfest ist mehr als eine Kirmes. Es ist ein Zeichen für Zusammenhalt, Lebensfreude und Optimismus.“

Für Martin Finke ist es bereits das dritte Stadtfest, an dem er mitwirkt. „Und wie die letzten Jahre auch bin ich fasziniert von den Prozessen und der Arbeit, die in so einer Veranstaltung stecken.“ Bereits jetzt plane er für das nächste Jahr: „Jedes Mal gibt es neue Ideen, die man umsetzen möchte, und Anforderungen, denen man gerecht werden muss.“ Er dankte auch den Anwohnern, die für das Stadtfest zurückstecken und „damit jungen Menschen und Familien vier bunte und tolle Tage in unserer Stadt bescheren.“

Auf der größten Kirmes im Oberbergischen haben die Besucher die Auswahl unter mehr als 52 Ständen, darunter sechs große Fahrgeschäfte. Nun zum zweiten Mal dabei ist das Riesenrad auf dem Parkplatz neben der Hochstraße und ein „7D-Simulator“, in dem die Gäste in einer mehrachsig bewegten Kabine rasante Abenteuerfahrten in verschiedenen Umgebungen erleben können.

„Toll, dass es das noch immer gibt“, freute sich am Samstag Familie Schmidt aus Waldbröl. Iris Schmidt ist in der Marktstadt geboren und geht seit ihrer Kindheit auf das Stadtfest, nun mit ihrem Mann Michael und den Kindern Hannah (10) und Noah (6). „Bei den Temperaturen können schon die Getränke für eine vierköpfige Familie ganz schon teuer werden“, bekundete Michael Schmidt. Bei Preisen von durchschnittlich drei bis fünf Euro je Fahrt versuchen die Schmidts dennoch sparsam zu sein. Seine Frau erklärt: „Wir spendieren ein Fahrgeschäft und ansonsten muss das Taschengeld reichen.“ Noah zog es als Nächstes auf den Autoscooter auf dem Marktplatz.

Frühschoppen läutet letzten Tag ein

Dort fand am Sonntagvormittag auch der traditionelle Stadtfest-Gottesdienst der Evangelischen Allianz statt, diesmal organisiert von der Mosaikgemeinde. Am Nachmittag hatten die Waldbröler Einzelhändler ihre Geschäfte geöffnet. Und am heutigen Montag läutet der traditionelle Frühschoppen ab 11 Uhr den letzten Tag des Waldbröler Stadtfestes ein.