Mit Gottesdienst, Schulfest und Ehemaligentreffen feierte das St. Angela-Gymnasium in Wipperfürth sein 80-jähriges Bestehen.
JubiläumSt. Angela-Gymnasium feiert 80 Jahre in Wipperfürth

Historische Fotos luden auf dem Schulhof zum Erinnern an 80 Jahre Schulgeschichte ein.
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Volles Haus, emotionale Rückblicke und eine Schulgemeinschaft, die stolz auf ihre Geschichte blickt: Mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Schulpfarrer Stephan Berger und einem bunten Schulfest feierte das St. Angela-Gymnasium am vergangenen Samstag sein 80-jähriges Bestehen. Vor fünf Jahren musste das bereits komplett geplante Fest zum 75-jährigen Jubiläum Corona-bedingt ausfallen. Dafür war die Feierlaune diesmal um so größer.
Das ganze Schulgelände verwandelte sich in einen Ort der Begegnung, denn jede Klasse hatte etwas Kulinarisches oder einen Aktionsstand vorbereitet und es gab ein buntes, von Schülern und Lehrern gestaltetes Bühnenprogramm. Am Abend ging die Festivität dann in ein großes Ehemaligentreffen über. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre frühere Schule wiederzusehen, alte Weggefährten zu treffen und Erinnerungen auszutauschen.
Feiern auf dem Schulgelände
Bei strahlendem Sonnenschein erstreckten sich die Aktionen über das ganze Außengelände. Zu einem kleinen Fußballturnier konnten sich im Vorfeld Gruppen anmelden und so traten am Samstag dann 8 Teams, bestehend aus Schülern, Eltern, Lehrern und Ehemaligen gegeneinander an. Beim Bubble-Soccer hingegen stiegen die Teilnehmenden in mannshohe Luftbälle, aus denen nur die Beine rausschauten und kugelten selbst manchmal schneller als der Fußball.
Mit Dosenwerfen, Glitzer-Tattoos, Kreativ-Ständen und vielem mehr war für jede Altersgruppe ein Angebot dabei. Ob Bratwurst, Vegetarisches Fingerfood oder Cocktails – der Schulhof verwandelte sich in eine Schlemmermeile und auf der Bühne zeigte unter anderem die neu gegründete Angela-Band ihren allerersten Auftritt. Es wurde den ganzen Tag über gemeinsam gegessen und gefeiert. Ebenso konnte die neue Boulderwand, neue Bänke an der Schulkapelle und der gerade intensiv bearbeitete Schulgarten bestaunt werden.
Schulleiter Werner Klemp freute sich über die vielen Besucherinnen und Besucher und sieht an der Schule besonders die positive Atmosphäre, die die Pädagogen für die Lernenden schaffen. „Wenn Ehemalige kommen und sagen „es ist, wie nach Hause kommen„, dann können wir da als Schulgemeinschaft stolz drauf sein“, erzählte Klemp und beruft sich dabei unter anderem auf die christlichen Werte im Leitbild, die an der Schule auch so gelebt würden. Des weiteren richtete er seinen Dank an das Erzbistum, von dem er sich und die Schule in vielerlei Hinsicht gut unterstützt und ausgestattet fühlt. Auch in Zukunft möchte er das Leitbild weiter schärfen, hat aber auch so praktische Ziele wie ein neues Mini-Spielfeld und die weitere Digitalisierung auf seiner To-Do-Liste, wie er verrät.
80-jährige Geschichte
Ein besonderes Highlight war die interaktive Ausstellung zur Schulgeschichte, die die Besucherinnen und Besucher im ganzen Gebäude über QR-Codes abrufen konnten, und die Festschrift, in der viele aktuelle und ehemalige Wegbegleiter der Schule zu Wort kommen. Sie ist auch in den kommenden Wochen noch in der Schule und in der Buchhandlung Colibri erhältlich.
Die Danziger Ursulinen, die 1946 mit acht Lehrerinnen und Lehrern den Schulbetrieb auf dem Silberberg aufgenommen haben, wären sicherlich stolz wenn sie sehen könnten, wo die Schule heute steht
