Abo

OpladenBacksteinbauten in der Neuen Bahnstadt sollen erhalten bleiben

2 min
leverkusen-luftbild-ALF_0204

Opladen – Das Firmenprofil klingt wie maßgeschneidert: Neben dem Bau von Studentenwohnungen befasst sich die Kölner „Cube Real Estate“ auch mit der Entwicklung innerstädtischer Gewerbeflächen.

Es scheint also nur logisch, dass die erst vor drei Jahren gegründete Gesellschaft sich jetzt auch in der Neuen Bahnstadt engagiert und der Deutschen Bahn die letzten 25 000 Quadratmeter abgekauft hat. Dazu gehören die ehemalige Instandsetzungshalle und die daneben liegenden Verwaltungsgebäude entlang der Werkstättenstraße.

Kernsanierte Büros

Tilman Gartmeier, Gründer und Geschäftsführer der GmbH, erläuterte am Freitag Details der Planung, die insbesondere den Erhalt der Backsteinbauten vorsieht, von denen nur das einstige Ledigenheim unter Denkmalschutz steht.

Sie sollen kernsaniert werden und künftig als „loftartige Büros“ dienen. Mit der Planung und Umgestaltung hat Gartmeier das benachbarte Architekturbüro von Roland und Ulrich Dakowski beauftragt, die seit dem vergangenen Jahr in der aufwendig umgebauten Feuerwehrwache des Ausbesserungswerks, ebenfalls an der Werkstättenstraße, residieren.

Die große Halle, hinter der der künftige Fachhochschulcampus auf seine Bebauung wartet, soll für Studentenwohnungen, Büros, Gastronomie und Sportzwecke genutzt werden. Eine genaue Planung gebe es noch nicht, so Gartmeier, deshalb könne er auch nicht sagen, ob einzelne Gebäudeteile dafür entfernt werden müssen. Ziel sei aber, auch die Halle weitgehend zu erhalten.

Weil das denkmalgeschützte Kesselhaus gleich gegenüber, anders als ursprünglich geplant, ebenfalls Wohnungen beherbergen soll (wir berichteten), musste die zuständige Bezirksvertretung II in dieser Woche einer Änderung des Bebauungsplans mit verringerten Lärmgrenzen für Gartmeiers neue Immobilien zustimmen. Den Plänen der Cube Real Estate steht das allerdings nicht im Wege.