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Fußball-VerbandspokalHighlight unter Flutlicht: Hennef empfängt Drittligisten

Lesezeit 3 Minuten
Fußballspiel, Verbandspokal, Hennef, Viktoria Köln

450 Zuschauer verfolgten vor drei Jahren den Pokal-Coup des FC Hennef 05 gegen Viktoria Köln. 

Hennef – Der große Ansturm kann kommen. „Wir sind auf alles vorbereitet“, sagt Sportchef Dirk Hager vom Fußball-Mittelrheinligisten FC Hennef 05 vor dem Verbandspokal-Duell mit dem Drittligisten FC Viktoria Köln. „Vielleicht knacken wir ja die 1000-Zuschauer-Marke.“

Rechtzeitig zum Showdown am Mittwoch (20 Uhr) haben die beiden Flutlichtmasten auf der Tribünenseite ein Upgrade erfahren. Nachdem das letzte Abendspiel gegen den VfL Vichttal (3:4) wegen unzureichender Ausleuchtung des Platzes kurzfristig auf den benachbarten Kunstrasen verlegt worden war, ging die Stadt nun offenbar auf Nummer sicher und installierte zusätzliche LED-Strahler.

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Auch in sportlicher Hinsicht scheinen die 05er bereit zu sein für das Highlight unter Flutlicht. „In der Liga trennt uns nur ein Punkt von der Spitze – das hatten uns wohl die wenigsten zugetraut vor der Saison“, sagt Trainer Sascha Glatzel nach der gelungenen Generalprobe bei Viktoria Glesch/Paffendorf (2:0). Nun hofft der FCH auf eine Wiederholung des Coups von 2019, als man die Viktoria schon einmal aus dem Verbandspokal warf. Damals sorgte André Klug mit dem einzigen Treffer des Abends für die größte Überraschung der ersten Runde.

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Trio im Einsatz

Neben dem FC Hennef sind am Mittwoch (20 Uhr) zwei weitere Vereine aus dem Kreis im Verbandspokal im Einsatz. Während der FSV Neunkirchen-Seelscheid beim Bezirksligisten TuS Zülpich antritt, empfängt der FV Bad Honnef den Mittelrheinligisten FC Friesdorf. Die beiden Landesligisten trennten sich im jüngsten Derby an der Schmelztalstraße 3:3. (tim)

„Auch diesmal treten wir an, um zu gewinnen“, sagt Hager. Dafür müsse aber „wirklich alles passen“. Zumal der FCH einen hochmotivierten Gegner erwartet. Zum einen sehnen sich die Kölner nach neun sieglosen Liga-Spielen nach einem Erfolg. Zum anderen will der Titelverteidiger erneut in den DFB-Pokal einziehen – und nicht zuletzt die damit verbundenen Prämien einstreichen. Allein für seine jüngste Teilnahme an der ersten Cup-Runde auf nationaler Ebene kassierte der Drittligist 209.247 Euro. Das Traumlos FC Bayern München und die 50.000 Zuschauer im Rhein-Energie-Stadion (0:5) spülten zusätzliches Geld in die Kassen, zumal der deutsche Rekordmeister auf die Hälfte seiner Ticket-Einnahmen verzichtete.

Hager freut sich auf Risse

Als Fan des 1. FC Köln freut sich Hager nicht zuletzt auf die Begegnung mit Ex-Profi Marcel Risse (32). „Natürlich muss man bei ihm gleich an seinen Freistoß in Mönchengladbach denken“, sagt der Sportchef über das „Tor des Jahres“ 2016. „Gegen uns kann er den Ball aber gerne in die Wolken schießen.“

Auch die Viktoria hat sich im Übrigen ausführlich mit der Gegenseite beschäftigt; Co-Trainer Markus Brzenska nahm den FCH am Sonntag in Glesch persönlich unter die Lupe. Dabei wird der Hennefer Trainer Sascha Glatzel mindestens zwei Startelf-Änderungen vornehmen: Neben „Pokalkeeper“ Max Blönigen darf auch der in der Liga noch gesperrte Angreifer Michael Okoroafor beginnen.

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