Fußball-MittelrheinligaAron Andreasson kehrt zum FC Hennef zurück

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Aron Andreasson gibt Anweisungen im Trikot des VfB Lübeck und hebt dabei seinen rechten Arm.

Aron Andreasson kehrt nach zwei Regionalliga-Stationen zum FC Hennef 05 zurück.

Aron Andreasson ist zurück im Anton-Klein-Sportpark: Der frühere isländische U-19-Nationalspieler schließt sich nach zwei Regionalliga-Stationen wieder dem FC Hennef 05 an.

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Kurz vor dem Ende der Transferperiode hat sich der FC Hennef 05 noch mal Verstärkung ins Boot geholt: Der Fußball-Mittelrheinligist lotste Aron Ingi Andreasson Schmidt (22) zurück in den Anton-Klein-Sportpark.

Der Innenverteidiger wurde beim FCH ausgebildet und absolvierte insgesamt 25 Mittelrheinliga-Partien für die erste Mannschaft, ehe er sich zur Spielzeit 2020/21 dem ZFC Meuselwitz anschloss. Beim Nordost-Regionalligisten zählt er bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch zu den unumstrittenen Stammkräften.

Über Meuselwitz nach Lübeck

Im Sommer 2021 folgte der Wechsel zum ambitionierten VfB Lübeck, wo er (unter dem früheren Hennefer U-19-Trainer Lukas Pfeiffer) immerhin auf 20 Einsätze in der Regionalliga Nord kam. Der Vertrag wurde im vergangenen Sommer allerdings nicht verlängert.

Obwohl der frühere isländische U-19-Nationalspieler seit dem 21. Mai 2022 kein Pflichtmatch mehr bestritten hat, stellt der Hennefer Sportchef Dirk Hager klar: „Aron hat am Montag seine erste Einheit bei uns absolviert und ist topfit. Er wird uns auf Anhieb verstärken.“

Einen Spieler wie Aron holt man nicht für die Bank. Er ist einer der besten Defensivakteure der ganzen Liga
Sascha Glatzel, Trainer des FC Hennef 05

Auch Trainer Sascha Glatzel bekräftigt: „Einen Spieler wie ihn holt man nicht für die Bank. Er ist einer der besten Defensivakteure der ganzen Liga und wird unser Niveau automatisch anheben.“ Nicht zuletzt von Andreassons Kopfballstärke werde seine Elf „extrem profitieren“. Die vielen Standard-Gegentore im jüngsten Testspiel beim Regionalligisten 1. FC Düren (1:7) wären „mit Aron auf dem Platz wohl nicht so einfach gefallen“.

Das bekannte Umfeld in Hennef und die „reelle Chance auf den Regionalliga-Aufstieg“ hätten für den Isländer am Ende den Ausschlag gegeben, verrät Hager. Glatzel lobt indes den langen Atem seines Sportlichen Leiters: „Dirk ist hartnäckig geblieben und hat an diesen Transfer geglaubt. Dass sich Aron für uns entschieden hat, ist nicht zuletzt sein Verdienst.“ Bereits im Testspiel beim FV Engers (Sa., 15 Uhr) wird Andreasson sein Comeback im Trikot der 05er geben.

Beya-Kafunda kommt, Alkan geht

Während auch Flügelspieler Dannyking Beya-Kafunda (24/FC Friesdorf) inzwischen beim Herbstmeister unterschrieben hat, steht Arif Alkan (20) nicht mehr im Aufgebot des FCH. Dem erst im Sommer vom Ligarivalen SV Bergisch Gladbach 09 verpflichteten Mittelfeldakteur trauten die Verantwortlichen den Durchbruch offenbar nicht mehr zu, sodass der Vertrag vorzeitig aufgelöst wurde.

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