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Konzerte, schlemmen und feiernTipps fürs Wochenende in Rhein-Sieg

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Die vier Musiker stehen schwarz gekleidet im Wasser.

Das Saxophonquartett „Kebyart“ aus Barcelona spielt am Freitagabend in Siegburg.

Frühlingsfest in Sankt Augustin, viele Konzerte und Start des Hennefer Gourmetmarkt. Das sind unsere Ideen fürs Wochenende.

Die kommenden Tage stehen im Rhein-Sieg-Kreis vor allem im Zeichen der Musik. Besonders am Sonntag haben Interessierte die Qual der Wahl – ob Lieder ohne Gesang, Orgelmusik mit Kuckuck, Nachtigall, Bienen und Katzen oder traditionell jüdische Musik.

Ein Überblick über die Events am Wochenende und darüber hinaus:

Markt

Schlemmen und Genießen

Der Gourmetmarkt in Hennef startet wieder und findet bis September jeden dritten Freitag im Monat statt. „Zum Treffen, Genießen und Relaxen“, so die Veranstalter. Bei leckerem Essen mit Freunden oder Familie lasse es sich gut ins Wochenende starten.

Freitag, 17. April, Marktplatz Hennef, 16 bis 22 Uhr, Eintritt frei.


Konzerte

Freigeister aus Barcelona

Das Saxofonensemble „Kebyart“, bestehend aus vier jungen Musikern aus Barcelona, spielt zum zweiten Mal in Siegburg. Im Rahmen der Kammermusikreihe „Resonanzen“ spielen sie „Rhapsodien“ und inszenieren unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn und Dani López. Tickets gibt es online.

Freitag, 17. April, Stadtmuseum Siegburg, Markt 46, Siegburg, 19.30 Uhr, Eintritt 34 Euro, ermäßigt 24,50 Euro.

Musikverein Siegklang

Zum Frühjahrskonzert lädt der Sankt Augustiner Musikverein Siegklang ein. Der Verein hat sich erstmals dazu entschieden, das traditionelle Jahreskonzert bewusst in das Frühjahr zu verlegen, um sich dem Publikum zu einem neuen Zeitpunkt im Jahr zu präsentieren. Geboten wird laut Musikverein ein abwechslungsreiches „Best-of“-Programm, aus den vergangenen Jahren ausgewählt, das von Dirigent Karel Jockusch arrangiert wurde.

Samstag, 18. April, Sankt Augustin, Freie Waldorfschule, Graf-Zeppelin-Straße 7, 19 Uhr, Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Lieder ohne Worte

Das „Duo Song“ spielt am Sonntag im Bürger- und Kulturzentrum kabelmetal „Lieder ohne Worte“. Der Klarinettist Stefan Hülsermann und die Pianistin Ji-Youn Song präsentieren unter anderem Werke von Robert Schumann, Alban Berg und Kunsu Shim. Karten gibt es vorab im Besucherzentrum der Naturregion Sieg, Schönecker Weg 3, oder online.

Blick auf die Halle.

Die „kabelmetal“-Halle in Schladern.

Sonntag, 19. April, Bürger- und Kulturzentrum kabelmetal, Schönecker Weg 5, Windeck-Schladern, 11 Uhr, Karten ab 15 Euro im Vorverkauf, 18 Euro an der Tageskasse, Jugendliche unter 18 Jahre frei.

Orgelmusik mit Tieren

In der Siegburger Auferstehungskirche spielt Katrin Wissemann Orgelstücke, die klanglich durch Tierarten inspiriert sind. Zwischen Werken von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi oder Jürgen Borstelmann werden Strophen des Liedes „Geh aus, mein Herz und suche Freud“ gesungen.

Blick auf das Fenster.

Das große Auferstehungsfenster in der Siegburger Auferstehungskirche.

Sonntag, 19. April, Auferstehungskirche Siegburg, Annostraße 14, Siegburg, 17 Uhr, Eintritt frei, eine Spende für die Orgel ist willkommen.

Grenzen überschreiten

Das „Quartett am Ende der Zeit“ hat sich im Herbst 2022 gefunden. Naomi Binder (Violine), Roger Hanschel (Saxofon), Gero Körner (Piano) und Attila Benkö (Tuba) wollen Grenzen überschreiten, Verbindungen herstellen und neue Klangwelten erschaffen. In der Evangelischen Kirche in Honrath spielen sie Barock und Beatbox, Klassik und Jazzimprovisation. Das Konzert wird vom WDR aufgezeichnet. Karten können unter 02206/72 01 oder per E-Mail bestellt werden.

Sonntag, 19. April, Ev. Kirche Honrath, Peter-Lemmer-Weg 20, Lohmar, 17 Uhr, Eintritt. 20 Euro, Jugendliche und Studierende 10 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.

Traditionell jüdische Musik

Das Ensemble „Shoshana“ spielt im Siegburger Stadtmuseum Klezmer, jiddische Lieder und Israel-Pop. Leonid Norinsky (Knopfakkordeon, Gesang), Ina Norinska (Tamburin, Gesang, Tänze) und Larisa Faynberg (Violine) spielt Instrumentalstücke, die sich auf die Tradition der Aschkenasim, der mittel- und osteuropäischen Juden, stützen. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf beim Stadtmuseum, Markt 46, und an der Abendkasse.

Sonntag, 19. April, Stadtmuseum Siegburg, Markt 46, Siegburg, 17 bis 18.30 Uhr, Eintritt 15 Euro, Mitglieder des Fördervereins „Gedenkstätte Landjuden an der Sieg“ zahlen 13 Euro.

Frankenstein in Seelscheid

Keine Angst, es handelt sich nicht um den berühmten Monster-Erschaffer, sondern um ein Jazz-Sextett aus Köln. Phillip Knill (Altsaxophon), Götz Müller (Tenorsaxophon), Detlev Müller (Posaune), Martin Schmitz-Ohrndorf (Gitarre), Ronny Thoeress (Bass) und Volker Schmid (Schlagzeug) spielen im Gasthof Röttgen Lieder von Lee Morgan, Hank Mobley und Dizzy Gillespie.

Blick auf den Gasthof.

Im Gasthof Röttgen wurde die Serie Mord mit Aussicht gedreht.

Donnerstag, 23. April, Gasthof Röttgen, Kirchweg 6, Neunkirchen-Seelscheid, 19.30 Uhr, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.


Feiern

Familienfest in Sankt Augustin

Der Ortsverein lädt zum Frühlingsfest 2.0 auf den Uhlandplatz ein. Um 13.30 Uhr findet ein Auftritt des Zauberkünstlers Michele Agusta statt, Kinder können von 14 Uhr bis 16 Uhr Pony reiten, und die Liveband Rollsplitt spielt ab 17 Uhr. „Mit dem Frühlingsfest möchten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen“, so der Ortsverein Sankt Augustin-Ort.

Blick auf den Platz.

Auf dem Uhlandplatz in Sankt Augustin findet das Frühlingsfest statt.

Samstag, 18. April, Uhlandplatz, Uhlandstraße/Goethestraße, Sankt Augustin, 12 Uhr bis 22 Uhr, Eintritt frei.


Museum

Fotografie und Objekte

Am Sonntag wird die Ausstellung „only half a picture“ von Ute Bartels im Siegburger Stadtmuseum eröffnet. Die Künstlerin kommt aus der Bildhauerei, hält mit ihrer Kamera jedoch Formen, Farben, Strukturen und Oberflächen von verschiedenen Materialien und scheinbar banalen Alltagsgegenständen fest. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni zu sehen.

Sonntag, 19. April, Stadtmuseum Siegburg, Markt 46, Siegburg, 11.30 Uhr, Eintritt fünf Euro, ermäßigt drei Euro, Jugendliche bis 16 Jahre frei.