Der Sommer-Neuzugang aus Belgien ist aus der Elf des 1. FC Köln nicht mehr wegzudenken. Vor dem Heimspiel spricht er über Köln und seinen schwierigen Einstieg.
1. FC KölnCastro-Montes wird vom Problemfall zum Hoffnungsträger

Hat sich beim 1. FC Köln zum Stammspieler entwickelt. Alessio Castro-Montes kommt auf bislang acht Bundesliga-Einsätze.
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Alessio Castro-Montes hat eine Weile gebraucht, um richtig beim 1. FC Köln anzukommen. Der für zwei Millionen Euro von Champions-League-Teilnehmer Union Saint-Gilloise am Ende der Sommer-Transferperiode verpflichtete Belgier war vor der Winterpause auf dem Weg, der erste Fehltransfer von FC-Sportchef Thomas Kessler zu werden, ist nach der Winterpause als Schienenspieler nicht mehr aus der Elf von Trainer Lukas Kwasniok wegzudenken, stand dreimal in der Anfangsformation und bereitete drei Treffer vor.
Der 28-Jährige, der bis 2028 beim FC unter Vertrag steht, sprach vor dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen RB Leipzig am Mittwoch über ...
...seinen schwierigen Einstieg beim FC: Ich weiß es nicht genau, aber ich denke, es hat mit meinem ersten Spiel zu tun. Ich bin nach nur zwei Trainingseinheiten nach 65 Minuten gegen Wolfsburg reingekommen. Im Spiel danach stand ich nicht einmal mehr im Kader. Das war sehr schwierig für mich und ich habe mir viele Gedanken gemacht. Ich habe mit dem Trainer geredet und er hat erklärt, dass ich mehr zeigen muss. Ich glaube, dass mir das nach der Winterpause gelungen ist. Aktuell läuft es jedenfalls super.
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...die Gründe für die positive Entwicklung: Ich habe die Pause genutzt und eine zweite Chance bekommen. Ich bin der Gleiche geblieben und habe nicht so viel geändert. Es fühlt sich aber anders und besser an. Ich spüre jetzt das Vertrauen der Trainer und habe auch Vertrauen. Das ist schon alles.
...das Lob von FC-Torjäger Ragnar Ache für seine Flanken: Ich suche ihn gezielt, weil er ein sehr guter Kopfballspieler ist. Wir können auch Niederländisch miteinander sprechen. Das macht es uns einfach.
...seine Aufgabe als Schienenspieler auf beiden Seiten: Für mich ist es egal, auf welcher Seite ich spiele. Von links kann ich auch nach innen gehen und abschließen. Ich soll das Spiel von den Außenbahnen und von hinten heraus machen, die Bälle nach vorne bringen und viel flanken. Ich suche die freien Räume. Wenn wir mit Dreierkette spielen, fühlt es sich einfacher für mich an. Die offensive Variante liegt mir dabei mehr als die defensive.
...das nächste Spiel gegen Leipzig: Es wird auf jeden Fall ganz anders als zuletzt zu Hause gegen Mainz oder Wolfsburg. Es wird für uns viel ums Verteidigen und die Eins gegen Eins-Situationen. Ich denke, wir werden am Samstag in unserem Stadion ein gutes Spiel machen.
...sein Leben in der Stadt Köln: Für mich ist es eine schöne Stadt mit vielen guten Restaurants. Ich lebe mit meiner Frau, Tochter und Hund hier und es geht uns sehr gut. Ich habe viel Spaß mit Köln und fühle mich auch beim FC wohl.
