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„Wichtiges Zeichen an den Fußball“Viktoria Köln freut sich über DFB-Hilfspaket

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Viktoria-Geschäftsführer Axel Freisewinkel

Köln – Übungen in Kleingruppen schützen nicht vor schwerwiegenden Verletzungen. Diese Erfahrung musste nun Bernard Kyere machen. Obwohl das reguläre Mannschaftstraining des Fußball-Drittligisten FC Viktoria Köln aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht wieder angefangen hat, zog sich der Innenverteidiger einen Muskelbündelriss im hinteren, rechten Oberschenkel zu. Kyeres Club rechnet mit einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen. Sollte der Spielbetrieb im Mai wieder aufgenommen werden, müsste der bullige Deutsch-Ghanaer für den restlichen Saisonverlauf passen.

Damit setzt sich das Verletzungspech für Kyere in dieser Spielzeit weiter fort. Nach einem im zweiten Punktspiel erlittenen Adduktorenabriss war der 24-Jährige schon einmal monatelang ausgefallen. Aktuell steht der Neuzugang von Drittliga-Absteiger  Fortuna Köln bei nur sechs Kurzeinsätzen für seinen neuen Verein. „Das ist sehr schade und tut mir sehr leid. Bernard hatte sich gerade erst mühsam berappelt und ist nun selbst wieder maßlos enttäuscht“, klagte Viktoria-Coach Pavel Dotchev.

Eine gute Nachricht aus Frankfurt am Main

Nicht ganz so dramatisch fiel die Diagnose bei Steven Lewerenz aus, Viktorias zweitem verletzten Akteur. Wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich ist der Offensiv-Allrounder, der sich nach seiner Verpflichtung im Winter stark einfügte (sieben Einsätze/vier Tore), für etwa vier Wochen außen vor. Dafür mischt Rechtsverteidiger Patrick Koronkiewicz nach überwundenem Sehnenriss wieder im Training mit.

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Eine gute Nachricht erreichte den FC Viktoria Köln derweil am Donnerstag aus Frankfurt am Main. Zur Unterstützung während der Coronakrise lässt die Deutsche Fußball Liga (DFL) den Vereinen der 3. Liga sowie der Frauen-Bundesliga insgesamt 7,5 Millionen Euro zukommen. Die Mittel werden einem Solidarfonds der DFL entnommen, für den die Champions-League-Teilnehmer Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen zusammen 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt haben. DFB-Präsident Fritz Keller würdigte die Finanzspritze der DFL als einen „starken Akt der Solidarität. Das zeigt: Wir kämpfen alle zusammen Hand in Hand für den Erhalt unseres Fußballs und geben keinen Club verloren.“ Die Solidarzahlung wird zu gleichen Teilen auf die Vereine der 3. Liga sowie der Frauen-Bundesliga verteilt.

„Wichtiges Zeichen an den Fußball“

Ausgenommen sind die DFL-Teams, die mit Mannschaften in der 3. Liga (Bayern München) und Frauen-Bundesliga vertreten sind. Der Gesamtbetrag wird daher unter 19 Drittligisten und sechs Frauen-Teams aufgeteilt. Jeder dieser 25 Vereine erhält eine Überweisung in Höhe von 300 000 Euro, die nach DFB-Angaben vor allem dafür gedacht ist, „die bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs entstehenden Kosten für Organisation und Testungen zu decken“.

Viktoria Kölns Geschäftsführer Axel Freisewinkel sieht in der DFL-Hilfe ein „wichtiges Zeichen an den Fußball“. Dennoch sind die Drittligisten nach wie vor uneinig darüber, ob die Saison mit Geisterspielen fortgesetzt werden soll. Am Montag beraten sie sich auf einer Manager-Tagung ein weiteres Mal. Pavel Dotchev drängt auf eine baldige Entscheidung: „So etwas kann man nicht unendlich hinauszögern“, meint der Trainer.