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4:2 gegen Straubing TigersDie Kölner Haie sind auch im neuen Jahr top

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PENNY DEL 1 Kölner Haie - Straubing Tigers Köln, 02.01.2026 Tanner Kero Kölner Haie, Sturm, 10 st7Nicolas Beaudin Straubing Tigers, Verteidigung, 7 PENNY DEL 1 Kölner Haie - Straubing Tigers am 02.01.2026 in der Lanxess Arena in Köln Deutschland. *** PENNY DEL 1 Cologne Sharks Straubing Tigers Cologne, 02 01 2026 Tanner Kero Cologne Sharks, offense, 10 st7 Nicolas Beaudin Straubing Tigers, defense, 7 PENNY DEL 1 Cologne Sharks Straubing Tigers on 02 01 2026 at the Lanxess Arena in Cologne Germany Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/AndreasxDickx

Die Haie (in Rot) bezwingen die Straubing Tigers am 2. Januar mit 4:2.

Zum Auftakt des neuen Jahres haben die Kölner Haie ihre starke Form bestätigt und den 14. Sieg in den vergangenen 15 Spielen gefeiert.

Neues Jahr, alte Haie: Auch nach dem Jahreswechsel spielten die Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga erfolgreich auf. Der KEC besiegte in der mit 18.600 Besuchern ausverkauften Lanxess-Arena die Straubing Tigers mit 4:2 und feierte den achten Sieg in Folge.

Mit dem 15. Erfolg im Henkelmännchen baute die Mannschaft von Cheftrainer Kari Jalonen ihre beeindruckende Serie aus und holte in den letzten 18 DEL-Partien mindestens einen Punkt. Da bis auf München die Konkurrenz nicht siegen konnte, bauten die Domstädter ihre Tabellenführung auf sieben Zähler auf Red Bull aus. So kann es für den KEC weitergehen!

„Wir wollen nicht zu weit nach vorne schauen, der Fokus liegt auf Sonntag und Dresden. Aber wir haben den kleinen Rückschlag gut weggesteckt und haben es dann souverän nach Hause gebracht“, sagte Felix Brückmann zufrieden. Der Torwart wurde erst auf dem Weg in die Arena, dass er den erkrankten Janne Juvonen ersetzen muss. Das tat er mit 44 gehaltenen Schüssen mit Bravour.

Straubing Tigers zwischenzeitlich aktiveres Team

„Wir wollen das neue Jahr mit einem Erfolgserlebnis beginnen. Damit dies gelingt, müssen wir gegen eine starke Straubinger Mannschaft vom ersten Shift her wach sein“, sagte Maximilian Kammerer vor dem Duell mit der zweitbesten Auswärtsmannschaft. Und der Stürmer ging mit dem richtigen Beispiel voran und traf bereits nach 105 Sekunden zum 1:0. Es war sein sechstes Tor in den letzten vier Begegnungen und sein zwölftes in der Saison.

Die Niederbayern waren danach das aktivere Team, doch die Tore erzielten die Kölner. Nate Schnarr erzielte nach Traumpass von Tanner Kero das 2:0, kurz nach dem Start des zweiten Abschnitts vollendete Frederik Storm zum 3:0.

Die Entscheidung? Nein! Denn die Haie holten die Tigers binnen 24 Sekunden selbst zurück in die Partie. Zunächst bugsierte Nicholas Halloran die Scheibe mit dem Schlittschuh ins Tor, nachdem Brückmann den Versuch aus der Fanghand gleiten ließ. Der Videobeweis zeigte, dass der Straubinger keine aktive Kickbewegung machte. Wenige Augenblicke später fälschte Haie-Verteidiger Brady Austin einen Schuss unglücklich ins eigene Gehäuse ab.

Kölner Haie: „Ein unfassbar schönes Tor von Nate“

Viele Fans dachten so an das letzte 6:5-Spektakel gegen Schwenningen zurück, als der KEC fast einen 6:2-Vorsprung noch verspielt hätten. Doch die Gastgeber zeigten einmal mehr ihre individuelle Klasse und erhöhten durch Schnarr, der zuvor über der Augenbraue genäht werden musste, auf 4:2. Der Kanadier umkurvte bei seinem 13. Saisontreffer Schlussmann Florian Bugl auf einem ganz engen Radius vor dem Kasten und legte den Puck dann über die Torlinie.

„Ein unfassbar schönes Tor von Nate. Er ist mit viel Selbstvertrauen vom Spengler Cup zu uns zurückgekommen“, lobte Storm seinen Stürmerkollegen. „Wir haben lange Zeit gut gespielt, aber ein kurz ein paar Fehler gemacht.“

Danach hielten sich die Haie aber schadlos, blieben auch in Unterzahl aggressiv und ließen nur wenige Chancen der Tigers zu. So durfte der Spitzenreiter vor dem langen Auswärtstrip mit fünf Spielen in Folge in der Fremde einen wichtigen ersten Dreier im Jahr 2026.

Kölner Haie: Brückmann, Ancicka; Austin, Kaski; Müller, Vittasmäki; Sennhenn, Kemiläinen; , Glötzl. Russell, Schnarr, Kero; Tuomie, Aubry, Bokk; Kammerer, Tyrväinen, Storm; MacInnis, van Calster, Marco Münzenberger

Schiedsrichter: Schrader, Cespiva

Zuschauer: 18.600

Tore: 1:0 Kammerer (1:45/Aubry), 2:0 Schnarr (16:22/Kero), 3:0 Storm (23:51/Tuomie, Tyrväinen), 3:1 Halloran (29:19), 3:2 Scott (29:43/ Leonhardt), 4:2 Schnarr (37:42/Kero, Russell)

Strafminuten: Köln 4 Straubing 2.