Köln – Der Schreibtisch von Falk Schnabel im Polizeipräsidium in Münster wird langsam leergeräumt – die beruflichen und persönlichen Gegenstände werden in Kürze in Köln-Kalk ihren Platz finden. Am 20. April wird Kölns neuer Polizeipräsident die Amtsgeschäfte übernehmen. Dies teilte die Behörde am Dienstag mit.
Neuer Kölner Polizeichef: noch keine Aussagen über künftige Akzente der Arbeit
Bürger und Politik haben große Erwartungen an den „Neuen“. Schnabel bittet derweil um etwas Geduld: Derzeit könne er noch keine Aussagen über zukünftige Akzente der polizeilichen Arbeit treffen – „ich würde damit Schritt zwei vor Schritt eins machen“. In der größten Polizeibehörde und der größten Stadt unseres Landes anzukommen, sei eine große und schöne Herausforderung.
„Ich weiß, dass es Wochen und Monate dauern wird, um mich bei den insgesamt 5700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Direktionen, den Verantwortlichen in Stadt und Politik, den Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Institutionen der Stadtgesellschaft sowie den Medien vorzustellen“.
Kölner SPD und CDU sehen Drogenkriminalität als Schwerpunkt
Vertreter von SPD und CDU sehen weiter eine große Aufgabe des neuen Polizeipräsidenten bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität am Ebertplatz, Neumarkt und Wiener Platz.
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Der 52-Jährige ist seit dem Jahr 2020 Chef der Polizeibehörde in Münster, davor leitete der Jurist über mehrere Jahre die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf. Schnabel ist wird Nachfolger von Uwe Jacob, der am 31. Januar 2022 in Pension gegangen ist. (ta)


