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Kölner KarnevalQuerbeat startet mit Vollgas in die Session

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Querbeat traten am Freitag im Alten Wartesaal auf, wo die Jecken schnell tanzten, sprangen und mitsangen.

Querbeat traten am Freitag im Alten Wartesaal auf

Es ist Karneval in Köln und was darf da nicht fehlen? Ganz klar, die Band Querbeat, die nun mit vollem Tempo in die Session gestartet ist.

Nur wenige der vertrauten Töne sind nötig, damit die Party beginnt. Kaum haben die 13 Bandmitglieder die Bühne im Wartesaal am Dom betreten, da hüpft und singt bereits der ganze Saal. „Nie mehr Fastelovend“, „Guten Morgen Barbarossaplatz“ oder „Romeo“ – die Texte sitzen. So sehen 25 Minuten Fastelovend-Vollgas aus.

Am Freitag sind die Musiker von Querbeat – wie mittlerweile gewohnt verspätet – in die Session gestartet. Klassische Sitzungen sind unter den 50 Terminen, die bis Aschermittwoch anstehen, kaum noch dabei. Es sind eher die Partyformate, die nun auf dem Programm stehen.

Los ging es am Wochenende neben dem Kostümsitzungsball der Kölnischen KG im Wartesaal am Dom unter anderen in der Lachenden Kölnarena, bei der Kostümparty im Gloria oder beim Partyformat „Bonn steht Kopf“. „Wir freuen uns darauf, dass es jetzt endlich wieder losgeht“, sagt Bassist Andy Berger der Rundschau. „Die anderen Bands hatten uns schon vorab berichtet, dass die Stimmung in diesem Jahr überall sehr gut ist.“

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Rund 50 Auftritte bis zum Ende der Session

2020 hatte sich die Band entschieden, nur noch in der Schlussphase der Session aufzutreten. Schon in den Vorjahren hatte die Truppe um Frontmann Jojo Berger die Anzahl der Auftritte reduziert. Dabei soll es auch in Zukunft bleiben. Auch das jetzige Pensum mit 50 Auftritten in drei Wochen sei eine „krasse Belastung“ für die Brass-Band. „Wir wollen uns nicht kaputt machen“, sagt Berger.

Viele Bands haben in der langen Session bereits Probleme mit krankheitsbedingten Ausfällen, zuletzt die Klüngelköpp, Cat Ballou und Planschemalöör. Zum Start in den Party-Marathon seien die Vorzeichen bei Querbeat aber vielversprechend. „Wir sind alle topfit und haben Bock“, sagt Berger.

Und auch abseits der Karnevalsbühne hat die 13-köpfige Band gut zu tun. In den kommenden Wochen will die Band ihren Song „Neu Köln“ aus dem jüngsten Album „Radikal Positiv“ auffrischen. Zur Ode an die Kölner Bars und Clubs erscheinen im wöchentlichen Rhythmus drei neue Remix-Versionen. „Außerdem planen wir aktuell noch an unserer Festival-Saison im Sommer“, sagt Berger. Im Mittelpunkt steht dabei das eigene Format „Randale & Freunde“ am 29. Juli in der Bonner Rheinaue. 25.000 Menschen kamen 2022 zur ersten Ausgabe. Das Programm gibt die Band noch in dieser Woche bekannt.

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