„Letzte Generation“Aktivisten blockieren Cäcilienstraße in Kölner Innenstadt

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Die Umweltaktivisten der „Letzten Generation“ haben sich auf der Cäcilienstraße festgeklebt.

Die Umweltaktivisten der „Letzten Generation“ haben sich auf der Cäcilienstraße festgeklebt.

Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ haben sich am Freitagmittag auf der Cäcilienstraße auf Höhe von Galeria Kaufhof festgeklebt und blockierten so den Verkehr.

Mitten in der Kölner Innenstadt haben Klima-Aktivisten der letzten Generation mit ihrer Protestaktion am Freitagmittag für eine Blockade der Hauptverkehrsachse zwischen Heumarkt und Neumarkt gesorgt. In beiden Richtungen bildete sich ein langer Stau.

Es kam zu langen Staus auf Höhe von Galeria Kaufhof.

Es kam zu langen Staus auf Höhe von Galeria Kaufhof.

Der Verkehr auf der Hauptverkehrsachse war durch die Klimaaktivisten in beide Richtungen blockiert. Auf beiden Straßenseiten saßen jeweils fünf Aktivisten, jeweils zwei davon haben ihre Hände an die Straße geklebt. Die Polizei hat bereits die Personalien der Demonstranten aufgenommen.

Ein Passant wehrte sich gegen die Blockade, in dem er den Aktivisten Mützen und Rucksäcke abnahm und in Richtung Straßenrand warf.

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Gegen 12.30 Uhr führte die Polizei die ersten Demonstranten ab und leitete die wartenden Autos an den restlichen Aktivisten vorbei. Die Bahnen konnten während den Blockaden weiterfahren.

Die Polizei hat nach der Blockadeaktion Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch und Nötigung erstattet. Ein 45 Jahre alter Aktivist erlitt bei der Aktion Handverletzungen. Bei der Ablösung der Hand vom Asphalt habe der Mann Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit.  

„Er kam zur ambulanten Versorgung in eine Klinik“, ergänzte ein Behördensprecher. Auf Fotos ist zu sehen, dass die Hand des Mannes an mehreren Stellen blutet.  Polizeibeamte hatten Aktivisten per Lösungsmittel vom Asphalt gelöst. Die Verkehrsachse war von kurz nach 12 Uhr bis 13.40 Uhr gesperrt. 

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