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SilvesterabendPolizei und Stadt wollen auch die Hohenzollernbrücke sperren

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Rund um den Dom wird dicht gemacht.

Köln – Die Silvesternacht 2015/2016 steht seit fünf Jahren bei den Planungen von Stadt, Polizei und Feuerwehr im Fokus – in diesem Jahr geht es jedoch vor allem um Maskenpflicht, Alkoholverbot und Böllerverbot. Seit Wochen wird in den Gremien beraten und es werden Konzepte entworfen, wie diese Jahreswende sicher gestemmt werden kann. Erst am Dienstagnachmittag gab es eine neue Runde mit den Verantwortlichen von Stadt und Polizei. „Wir werden mit mehreren hundert Beamten im Einsatz sein“, sagte ein Polizeisprecher.

Den Behörden geht es an Silvester darum, den Bürgern zu vermitteln: Bleibt zu Hause und kommt nicht in die Innenstadt. Schon am Dienstagmittag wurde der Bereich um den Dom mit Sperrgittern abgeriegelt. Passanten kamen nur durch einen Zugang noch auf den Bahnhofsvorplatz. Dies wird sich an Silvester komplett ändern. Am 31. Dezember wird das Gebiet rund um dem Dom weitgehend dicht gemacht.

Böllerverbot

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist hier verboten: Domumgebung, Altstadt, Deutzer Brücke, Hohenzollernbrücke und Bereich Deutz Nord (insbesondere Rheinboulevard/Rheinpromenade) und Süd, Deutzer Freiheit, Severinsbrücke, Rheinauhafen, Ebertplatz und Theodor-Heuss-Park,  Hohenzollernring, Friesenplatz und Rudolfplatz, Brüsseler Platz, Zülpicher Viertel, Chlodwigplatz, Rheinuferpromenade linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke, übrige Rheinbrücken auf Kölner Stadtgebiet, Bereich Görlinger Zentrum (Bocklemünd/Mengenich), Bereich Chorweiler Zentrum mit Pariser Platz, Liverpooler Platz, Turkuplatz und Grazer Steig, Wiener Platz und Frankfurter Straße, Frankfurter Straße ab Genovevastraße bis Montanusstraße, Keupstraße.

Vor allem an diesen Orten sollen das Einhalten des Verbots und die Corona-Abstands- und Kontaktregeln (maximal fünf Personen aus zwei Haushalten) überprüft werden. (dhi)

Wie die Rundschau erfuhr, werden der Roncalliplatz und die Domplatte „für den Passantenverkehr gesperrt“, wie es in dem Konzeptpapier heißt. Ab 18.30 Uhr bis etwa 2 Uhr soll der Bereich gesperrt bleiben. Der Zugang zu Bahnhofsvorplatz und Hauptbahnhof soll möglich sein. Auch die Hohenzollernbrücke wird ab 18.30 Uhr für Fuß- und Radfahrer gesperrt.

Lagebedingt könnten auch noch andere Rheinbrücken gesperrt werden.Den Einsatzkräften geht es an Silvester bei ihren Kontrollen besonders um die Einhaltung der Corona-Regeln. Im Fokus seien beispielsweise illegale Böller aus dem Ausland, die beim Zünden gefährlich laut sind. Die Polizei wird kontrollieren, dass Menschen in den Verbotszonen keine Sprengkörper zünden.

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Es wird allerdings erwartet, dass es trotz der Bitte der Behörden, komplett nicht zu böllern, zum Abbrennen von Feuerwerk kommt. In der Führungsriege der Polizei hätten sich manche ein komplettes Böllerverbot in der Stadt gewünscht – doch es wurde anders entschieden. „Für die Entlastung der Kliniken wäre es wünschenswert gewesen“, sagt ein leitender Beamter der Rundschau.

Innenminister Herbert Reul wird am Silvester gegen 23.30 Uhr in Köln sein und sich ein Bild von der Lage machen. Unlängst ging der Minister in der Südstadt „auf Streife“.